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Ritterkreuzträger Adolf Wilhelm Abel
Oberstleutnant, Grenadiere

13.12.1942 als Hauptmann und Kommandeur III./GR 37127.10.194025.06.194030.09.194115.04.194220.11.1942

Adolf Abel wurde am 18.10.1914 in Gerdt bei Baerl am Rhein im Kreis Moers geboren und trat am 15.06.1934 als Fahnenjunker der 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 2 bei. Zwischenzeitlich bei der 6. Kompanie des Regiments, wird er am 01.12.1934 zur 12. Kompanie versetzt.
Nach der Kommandierung an die Kriegsschule Dresden, Mitte Januar 1935, kehrt er am 01.06.1935 zum mittlerweile in Infanterie-Regiment Allenstein umbenannten Infanterie-Regiment 2 zurück. Im Zuge der neuen Wehrhoheit erhält das Regiment am 25.10.1935 seinen alten Namen zurück.
Mit Wirkung vom 13.02.1936 wird er zum Infanterie-Regiment 23 versetzt und absolviert vom 22.02.1938 bis zum 02.03.1938 einen Lehrgang für Zugführer von Panzer-Abwehr-Einheiten in Döberitz.
Am 26.08.1939 wird Abel als Soldat in der Panzer-Abwehr-Ersatz-Kompanie 206 mobilgemacht und mit Kriegsbeginn als Chef der 14. Kompanie beim Infanterie-Regiment 23, der 11. Infanterie-Division, eingesetzt.
Bereits am 01.11.1939 wird er Chef der 14. Kompanie im Infanterie-Regiment 206, bzw. am 28.12.1939 Chef der 14. Kompanie im Infanterie-Regiment 364, der 161. Infanterie-Division. Mit seiner Kompanie nimmt er an den Kampfhandlungen in Frankreich teil.
Mit Beginn der Kämpfe an der Ostfront, wird Abel am 13.08. und am 05.11.1941 leicht verwundet und schließlich am 07.11.1941 zum Adjutanten des Infanterie-Regiments 371 ernannt. Im Zuge des Ausfalls vieler Offiziere übernimmt Abel am 23.01.1942 die Führung des I. Bataillons und am 07.03.1942 die Führung des III. Bataillons des Infanterie-Regiments 371. Für die hier bestandenen Kämpfe wird er am 01.04.1942 zum Deutschen Kreuz in Gold eingereicht.
Eine weitere Verwundung ereilt ihn am 13.08.1942, wonach er nach seiner Ausheilung, am 20.11.1942, als Hauptmann, zum Kommandeur des I. Bataillons des Grenadier-Regiments 364 ernannt wird. Bei den Kämpfen um Goluboff (südlich Charkow) entstand durch die Einwirkungen des Gegners eine 2 km breite Lücke, durch die der Feind in die eigenen Stellungen einsickerte. Major Abel fasste sodann den eigenen Entschluss diese Lücke durch einen Gegenangriff zu schließen. Mit einer Stossgruppe ging Abel zum Angriff über, warf den Gegner, fügte ihm hohe Verluste bei und brachte einige Gefangene ein. Durch den Entschluss Abels wurde ein Durchbruch durch die nur schwach besetzte Hauptkampflinie verhindert. Abel selbst wurde hierbei zum sechsten Mal verwundet und behielt dennoch die Führung seines Bataillons. Als Major und Kommandeur des I. Bataillons des Grenadier-Regiments 364 erhielt Abel am 23.09.1943 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
Nachdem der Regiments-Kommandeur erkrankte, übernimmt Abel mit Wirkung vom 02.09.1943 die Führung des Regiments und wird am 11.02.1944 in die Führerreserve des OKH im Wehrkreis I versetzt.
Durch den Ausfall des Regimentskommandeurs Oberst Bartelt, übernimmt er am 29.02.1944 die Führung des Grenadier-Regiments 571 der 302. Infanterie-Division, das kurze Zeit später aber aufgelöst wird. Er übernimmt dann am 12.04.1944 die Führung des Grenadier-Regiments 570, dessen Kommandeur er am 01.05.1944 wird. Am 20.06.1944 erhält er den Dienstgrad eines Oberstleutnants.
Seit den Kämpfen um Gura Galbena, wird Adolf Abel seit dem 26.08.1944 vermisst.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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