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Ritterkreuzträger Josef Abel
Oberleutnant der Reserve, Infanterie

26.07.194122.06.194022.07.194305.09.1942

Josef Abel wurde am 03.01.1914 in Bad Kissingen in Unterfranken geboren und absolvierte vom 16.10.1936 bis zum 26.10.1938 seine Wehrpflicht in der 10. Kompanie des Infanterie-Regiments 63 in Neuburg-Donau, wo er als Unteroffizier der Waffenmeisterei ausschied.
Im Zuge der Mobilmachung kam Abel am 26.08.1939 als Gruppenführer zur 1. Kompanie des Infanterie-Regiments 217 der 57. Infanterie-Division. Er nahm so an den Feldzügen in Polen und Frankreich teil.
Mit Beginn des Ostfeldzuges war er Zugführer in der 7. Kompanie des Regiments. Im Zuge des Vormarsches des Regiments im Raum Staro Shiwotow kam es zu Gegenangriffes des Feindes. Dabei stand der Schlüsselpunkt der Abwehrstellungen unter starker Bedrängnis. Oberfeldwebel Abel war bei diesen Abwehrkämpfen entscheidend beteiligt und verhinderte einen Durchbruch des Gegners, ohne das Reserve-Bataillon zum Einsatz bringen zu müssen. Damit sicherte er den weiteren Vormarsch und die Zerschlagung des Gegners in den nächsten Tagen.
Oberfeldwebel Abel erhielt dafür als Zugführer in der 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 217 am 23.11.1941 das Ritterkreuz.
Die Überreichung dieser Auszeichnung erfolgte am 20.04.1942 im Lazarett des Berg-Sanatoriums in Lemberg durch Generalleutnant Beuttel und Generalmajor von Prittwitz. Nach seiner Genesung kam Abel zur 1. Kompanie (Genesende) des Grenadier-Ersatz-Bataillons 217 und absolvierte dann einen Offiziers-Lehrgang an der Kriegsschule Wiener-Neustadt.
Nach seiner Rückkehr gehörte er ab dem 16.08.1943 zur 2. Kompanie des Grenadier-Ersatz-Bataillons 217 und absolvierte einen weiteren Lehrgang an der Kriegsschule, wobei er am 16.10.1944 kurzfristig zum Sonderkommando Skorzeny abkommandiert wird. Am 20.04.1944 war Abel zum Leutnant der Reserve befördert worden.
Am 08.02.1945 kam er an die Schule II für Fahnenjunker der Infanterie ebenfalls in Wiener-Neustadt und nahm hier an den letzten Kämpfen teil. Nach Aussagen Abels erfolgte noch am 30.01.1945 die Beförderung zum Oberleutnant der Reserve, was jedoch durch amtliche Unterlagen nicht bestätigt werden konnte.
Am 27.04.1945 geriet er in sowjetische Gefangenschaft, aus der er floh und bei Salzburg den Amerikanern in die Hände fiel, die ihn Ende September 1945 aus dem Offizierslager Heilbronn entließen.
Josef Abel verstarb am 30.11.1984 in Donauwörth/Schwaben.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Oberschütze 01.10.1937 Eisernes Kreuz II. Klasse 22.06.1940
Gefreiter 01.12.1937 Eisernes Kreuz I. Klasse 26.07.1941
Waffen-Unteroffizier 26.10.1938 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 23.11.1941
Feldwebel 01.09.1940 Verwundetenabzeichen in Silber 05.09.1942
Oberfeldwebel 01.05.1941 Infanterie-Sturmabzeichen in Silber 22.07.1943
Fahnenjunker 14.07.1943
Leutnant der Reserve 20.04.1944
Oberleutnant der Reserve 30.01.1945

Buchhinweise:

                    

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