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Ritterkreuzträger Felix Emanuel Adamowitsch
Hauptmann, Sturmartillerie

29.02.194428.08.194329.09.1941

Felix Adamowitsch wurde am 20.11.1919 in Salzburg/Österreich als Sohn eines Betriebsleiters geboren und trat am 02.12.1938 dem Artillerie-Regiment 41 in Ulm/Donau bei. An den Kämpfen im Jahre 1939 und 1940 nimmt er nicht teil.
Im Herbst 1940 meldet er sich freiwillig zur Sturmartillerie und besucht ab dem 17.10.1940 einen entsprechenden Lehrgang im Artillerie-Lehr-Regiment in Jüterbog.
Im Ostfeldzug wird er als Geschützführer in der Sturmgeschütz-Abteilung 185 im Norden der Front eingesetzt, wo er sich gegen Bunker und gegnerische Panzer besonders bewährt.
Am 01.04.1942 zum Oberleutnant befördert, wird er am 10.10.1942 zur Sturmgeschütz-Abteilung 904 versetzt, die zunächst zur 4. Panzer-Division gehörte und ab April 1943 als Heerestruppe eingesetzt wurde. Im Jahre 1944 lag der Einsatzraum der Abteilung bei der Heeresgruppe Mitte im Raum Brest-Litowsk.
Nach der Beförderung zum Hauptmann am 01.02.1944 übernimmt Adamowitsch am 10.07.1944 das Kommando über die 3. Batterie. In der Folge kommt die Abteilung bei den Abwehrkämpfen der 2. Armee am unteren Narew zum Einsatz, wo die Abteilung in den Brennpunkten eingesetzt wurde. In der Zeit vom 10. bis 13.09.1944 schlug Adamowitsch 6 Panzerangriffe zurück, wobei insgesamt 57 Panzer abgeschossen werden konnten, davon allein vom Geschütz Adamowitschs 20. Für die Vernichtung von zusammen 50 Feindpanzern erhielt Adamowitsch am 20.10.1944 das Ritterkreuz.. Zuvor wurde er am 13.09.1944 im Wehrmachtsbericht genannt:

"In der Abwehrschlacht am unteren Narew haben sich die bayerische 7. Infanterie-Division unter der Führung von Generalleutnant von Rappard und die Sturmgeschützbrigade 904 unter Führung von Major Türke durch vorbildlichen Kampfgeist hervorragend bewährt. Im Panzerkampf hat sich Hauptmann Adamowitsch besonders hervorgetan."

Ab Januar 1945 folgte kein Fronteinsatz mehr, sondern nur noch Stabsverwendungen.
Nach dem Krieg tritt er 1957 der Bundeswehr bei und übernimmt von 1957 bis 1976 verschiedene Kommandos. Dabei ist er als Major stellvertretender Kommandeur des Panzer-Bataillons 64 und als Oberstleutnant stellvertretender Kommandeur der Panzer-Brigade 30. Zuletzt als Oberst und Kommandeur im VBK 54 in Tübingen, wird er 1979 in den Ruhestand verabschiedet.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant 01.04.1940 Eisernes Kreuz II. Klasse ??.09.1941
Oberleutnant 01.04.1942 Eisernes Kreuz I. Klasse ??.08.1943
Hauptmann 01.02.1944 Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
Major (Bw) ??? Verwundetenabzeichen in Silber ???
Oberstleutnant (Bw) ??? Verwundetenabzeichen in Gold ???
Oberst (Bw) ??? Deutsches Kreuz in Gold für 25 Panzerabschüsse 29.02.1944
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes für 50 Panzerabschüsse 20.10.1944

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