Ritterkreuzträger
Felix Emanuel Adamowitsch
Hauptmann, Sturmartillerie




Felix Adamowitsch wurde am 20.11.1919 in
Salzburg/Österreich als Sohn eines Betriebsleiters geboren und trat am 02.12.1938 dem Artillerie-Regiment 41
in Ulm/Donau bei. An den Kämpfen im Jahre 1939 und 1940 nimmt er nicht teil.
Im Herbst 1940 meldet er sich freiwillig zur Sturmartillerie und besucht ab
dem 17.10.1940 einen entsprechenden Lehrgang im Artillerie-Lehr-Regiment in
Jüterbog.
Im Ostfeldzug wird er als Geschützführer in der Sturmgeschütz-Abteilung 185 im
Norden der Front eingesetzt, wo er sich gegen Bunker und gegnerische Panzer
besonders bewährt.
Am 01.04.1942 zum Oberleutnant befördert, wird er am 10.10.1942 zur
Sturmgeschütz-Abteilung 904 versetzt, die zunächst zur
4. Panzer-Division
gehörte und ab April 1943 als Heerestruppe eingesetzt wurde. Im Jahre 1944 lag
der Einsatzraum der Abteilung bei der Heeresgruppe Mitte im Raum
Brest-Litowsk.
Nach der Beförderung zum Hauptmann am 01.02.1944 übernimmt Adamowitsch am
10.07.1944 das Kommando über die 3. Batterie. In der Folge kommt die Abteilung
bei den Abwehrkämpfen der 2. Armee am unteren Narew zum Einsatz, wo die
Abteilung in den Brennpunkten eingesetzt wurde. In der Zeit vom 10. bis
13.09.1944 schlug Adamowitsch 6 Panzerangriffe zurück, wobei insgesamt 57
Panzer abgeschossen werden konnten, davon allein vom Geschütz Adamowitschs 20.
Für die Vernichtung von zusammen 50 Feindpanzern erhielt Adamowitsch am
20.10.1944 das Ritterkreuz.. Zuvor wurde er am 13.09.1944 im Wehrmachtsbericht
genannt:
"In der Abwehrschlacht am unteren Narew haben
sich die bayerische
7. Infanterie-Division unter der Führung von
Generalleutnant von Rappard und die Sturmgeschützbrigade 904 unter Führung
von Major Türke durch vorbildlichen Kampfgeist hervorragend bewährt. Im
Panzerkampf hat sich Hauptmann Adamowitsch besonders hervorgetan."
Ab Januar 1945 folgte kein Fronteinsatz mehr, sondern
nur noch Stabsverwendungen.
Nach dem Krieg tritt er 1957 der Bundeswehr bei und übernimmt von 1957 bis
1976 verschiedene Kommandos. Dabei ist er als Major stellvertretender
Kommandeur des Panzer-Bataillons 64 und als Oberstleutnant stellvertretender
Kommandeur der Panzer-Brigade 30. Zuletzt als Oberst und Kommandeur im VBK 54
in Tübingen, wird er 1979 in den Ruhestand verabschiedet.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Leutnant |
01.04.1940 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
??.09.1941 |
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Oberleutnant |
01.04.1942 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
??.08.1943 |
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Hauptmann |
01.02.1944 |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
??? |
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Major (Bw) |
??? |
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Verwundetenabzeichen in Silber |
??? |
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Oberstleutnant (Bw) |
??? |
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Verwundetenabzeichen in Gold |
??? |
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Oberst (Bw) |
??? |
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Deutsches Kreuz in Gold für 25 Panzerabschüsse |
29.02.1944 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes für 50 Panzerabschüsse |
20.10.1944 |

Buchhinweise: