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Ritterkreuzträger Wilhelm Ahrens
Hauptmann, Grenadiere

14.04.194228.09.194105.08.1941

Wilhelm Ahrens wurde am 01.10.1912 in Goslar im Harz geboren und trat am 01.10.1931 der Reichswehr bei und schlug hier zunächst eine Berufsunteroffizierslaufbahn ein.
Mit Meldung vom 25.08.1939 gehörte er zur 9. Kompanie des Infanterie-Regiments 17.
Mit Beginn des Feldzuges gegen Frankreich nimmt auch Ahrens an den Kämpfen teil und befindet sich laut Meldung vom 17.06.1940 in der 11. Kompanie des III. (Jäger) Bataillons seines Regiments. Am 10.07.1940 wird er zum Leutnant und Führer der 11. Kompanie ernannt bzw. befördert.
Ahrens nimmt am Einmarsch in die Sowjetunion teil und gehört mit Meldung vom 18.12.1941 als Chef zur 9. (Jäger) Kompanie  des Infanterie-Regiments 17.
Nachdem er am 01.01.1943 zum Hauptmann befördert wurde, ist er mit Meldung vom 22.01.1944 Kommandeur des III. Bataillons. Als dieser musste sein Bataillon im März 1944 schwerste sowjetische Angriffe abwehren, die Mogilew als Ziel hatten. Am 25.03.1944 führte der Gegner harte Angriffe ostwärts des Dnjepr auch gegen die Front der 31. Infanterie-Division. Bis zum 26.03. dauerten die Angriffe am linken Flügel der Division, die allesamt unter Bereinigung örtlicher Einbrüche abgeschlagen werden konnten. Vom 29. bis 30.03.1944 befand sich der Mittelsektor der Division im Angriffszentrum, westlich der Strasse Bobruisk-Mogilew, des Gegners. Am 31.03.1944 kam es zu harten Abwehrkämpfen an der Straße Propoisk-Mogilew, wobei sich das Bataillon unter der Führung von Ahrens besonders auszeichnete. Der Kommandeur erhielt daraufhin am 04.05.1944 das Ritterkreuz.
Ahrens trat nach dem Krieg der Bundeswehr bei und wurde am 31.03.1970 als Oberstleutnant entlassen.
Wilhelm Ahrens verstarb am 26.08.1998 in Gummersbach.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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