Ritterkreuzträger
Wilhelm Albert
Hauptmann der Reserve, Panzerjäger





Wilhelm Albert wurde am 24.04.1917 in Greiz/Thüringen geboren und leistete
seine Wehrpflicht, von 1937 bis 1939 in der 14. Panzerjäger-Kompanie des
Infanterie-Regiments (mot.) 86 in Mühlhausen/Thüringen, ab. Er erlernte dann den
beruf eines Kaufmanns.
Mit Kriegsbeginn als Unteroffizier im Verband der
10. Panzer-Division, wird
Albert in Polen eingesetzt und später gegen Frankreich, wo er sich das Eiserne
Kreuz II. Klasse erwarb.
Am 01.11.1940 zum Leutnant der Reserve befördert, zieht er mit der 5. Kompanie
des Infanterie-Regiments (mot.) 86 gegen die Sowjetunion und nimmt dort an den
Gefechten um Minsk, Beresina, Smolensk und Wjasma teil. Während dieser Kämpfe
zweimal verwundet, erhielt er am 14.07.1941 das Eiserne Kreuz I. Klasse.
Am 20.11.1942 wird er zum Oberleutnant der Reserve befördert und gehört zum
technischen Stab der Schnellen Abteilung 215. Später wechselt er zur
Sturmgeschütz-Abteilung 1035, der Panzerjäger-Abteilung 35. Nach einer weiteren
Verwundung am Kopf erhält er das Verwundetenabzeichen in Gold.
Zum Hauptmann der Reserve befördert und als Kompaniechef zur
Panzerjäger-Abteilung 35 versetzt, erlebt er mit dieser die Abwehrkämpfe im Raum
Bromberg und Graudenz. Dort schlug er mit 5 Sturmgeschützen den bereits
durchgebrochenen Gegner zurück, wobei von 30 angreifenden Panzern, 7
abgeschossen und 7 bewegungsunfähig auf dem Schlachtfeld zurückblieben. Dafür erhielt
er als
Hauptmann der Reserve und Kompaniechef in der Panzerjäger-Abteilung 35, am
14.02.1945 das Ritterkreuz. Kurz vor der Verleihung des Ritterkreuzes wurde
Albert erneut, diesmal an beiden Beinen, schwer verwundet, wodurch ihm ein Beim
amputiert werden musste. Im Lazarett nahm er die Auszeichnung entgegen.
Aufgrund seiner Verwundung wurde er erst am 14.03.1946 aus dem Lazarett
entlassen.
Nach dem Krieg trat er der Bundeswehr bei und stieg dort bis zu einem
Oberstleutnant auf.
Wilhelm Albert verstarb am 15.12.2004 in Kassel.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Unteroffizier |
??? |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
??? |
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Leutnant der Reserve |
01.11.1940 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
14.07.1941 |
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Oberleutnant der Reserve |
20.11.1942 |
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Verwundetenabzeichen in Gold |
??? |
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Hauptmann der Reserve |
??? |
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Deutsches Kreuz in Gold |
27.07.1944 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
14.02.1945 |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
