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Ritterkreuzträger Wilhelm Albert
Hauptmann der Reserve, Panzerjäger

als Truppenführer in der Sturmgeschütz-Abteilung 1035 am 27.07.1944Eisernes Kreuz I. Klasse am 14.07.1941Verwundetenabzeichen in Gold am

Wilhelm Albert wurde am 24.04.1917 in Greiz/Thüringen geboren und leistete seine Wehrpflicht, von 1937 bis 1939  in der 14. Panzerjäger-Kompanie des Infanterie-Regiments (mot.) 86 in Mühlhausen/Thüringen, ab. Er erlernte dann den beruf eines Kaufmanns.
Mit Kriegsbeginn als Unteroffizier im Verband der 10. Panzer-Division, wird Albert in Polen eingesetzt und später gegen Frankreich, wo er sich das Eiserne Kreuz II. Klasse erwarb.
Am 01.11.1940 zum Leutnant der Reserve befördert, zieht er mit der 5. Kompanie des Infanterie-Regiments (mot.) 86 gegen die Sowjetunion und nimmt dort an den Gefechten um Minsk, Beresina, Smolensk und Wjasma teil. Während dieser Kämpfe zweimal verwundet, erhielt er am 14.07.1941 das Eiserne Kreuz I. Klasse.
Am 20.11.1942 wird er zum Oberleutnant der Reserve befördert und gehört zum technischen Stab der Schnellen Abteilung 215. Später wechselt er zur Sturmgeschütz-Abteilung 1035, der Panzerjäger-Abteilung 35. Nach einer weiteren Verwundung am Kopf erhält er das Verwundetenabzeichen in Gold.
Zum Hauptmann der Reserve befördert und als Kompaniechef zur Panzerjäger-Abteilung 35 versetzt, erlebt er mit dieser die Abwehrkämpfe im Raum Bromberg und Graudenz. Dort schlug er mit 5 Sturmgeschützen den bereits durchgebrochenen Gegner zurück, wobei von 30 angreifenden Panzern, 7 abgeschossen und 7 bewegungsunfähig auf dem Schlachtfeld zurückblieben. Dafür erhielt er als Hauptmann der Reserve und Kompaniechef in der Panzerjäger-Abteilung 35, am 14.02.1945 das Ritterkreuz. Kurz vor der Verleihung des Ritterkreuzes wurde Albert erneut, diesmal an beiden Beinen, schwer verwundet, wodurch ihm ein Beim amputiert werden musste. Im Lazarett nahm er die Auszeichnung entgegen.
Aufgrund seiner Verwundung wurde er erst am 14.03.1946 aus dem Lazarett entlassen.
Nach dem Krieg trat er der Bundeswehr bei und stieg dort bis zu einem Oberstleutnant auf.
Wilhelm Albert verstarb am 15.12.2004 in Kassel.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Unteroffizier ??? Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Leutnant der Reserve 01.11.1940 Eisernes Kreuz I. Klasse 14.07.1941
Oberleutnant der Reserve 20.11.1942 Verwundetenabzeichen in Gold ???
Hauptmann der Reserve ??? Deutsches Kreuz in Gold 27.07.1944
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 14.02.1945

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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