Ritterkreuzträger
Fritz Albrecht
Oberst, Artillerie





Fritz Albrecht wurde am 23.12.1905 in Berlin geboren und wurde am
15.10.1935 von der Landespolizei, als Oberleutnant der Polizei, in die
Wehrmacht übernommen, wo er zunächst zum Artillerie-Regiment 3 kam.
Am 01.10.1936 zum Hauptmann befördert war er 1938 Chef der 1. Batterie des
Artillerie-Regiments 13, im Mai 1940 Kommandeur der I. Abteilung des des
Regiments und im Oktober 1941 Führer des Artillerie-Regiments 13. In diese
Zeit fiel am 18.06.1941 die Beförderung zum Major.
Am 01.05.1942 wird er in den Stab des Höheren Artillerie-Kommandeurs 311, beim
Panzer-Armee-Oberkommando 1, kommandiert und am 16.12.1942 zum Führer des
Panzer-Artillerie-Regiments "Grossdeutschland" ernannt, dessen Kommando
er am 16.01.1943 übernimmt. Hier wird Albrecht am 20.04.1943 zum
Oberstleutnant und am 08.11.1943 zum Obersten befördert.
Am 03.02.1944 wird er zunächst zum Ritterkreuz eingereicht, welches ihm jedoch
nicht verliehen wurde.
Nachdem er in die Führerreserve gewechselt war übernahm er am 25.11.1944 das
Kommando über das Grenadier-Regiment 15.
Nachdem der Krieg auf deutschem Boden ausgetragen wurde und die Gegner ins
Herz Deutschlands vorstießen, erhielt Albrecht im April das Kommando über eine
Kampfgruppe im Verteidigungsbereich Magdeburg. Dort sollten die 2. US-Panzer-
und die 30. US-Infanterie-Division Magdeburg und die im Raum befindlichen
Elbübergänge nehmen. Der Verteidigungsbereich Magdeburg, unter dem Kommando
des Eichenlaubträgers Generalleutnant Gegner leistete jedoch hartnäckigen
Widerstand. So wurde am 14.04.1945 durch einen deutschen Gegenangriff in
Richtung Westen der Feindbrückenkopf südostwärts Magdeburg bei
Westerhusen-Schönebeck beseitigt.
Die Kampfgruppe Albrecht mit den Festungs-Regimentern 48 und 49, dem
Grenadier-Ersatz-Bataillon 497, dem Panzer-Grenadier-Ersatz-Bataillon 66, dem
Landesschützenbataillon 704, dem Pionier-Ausbildungs-Bataillon 4 und der
Artillerie-Abteilung 1157 zeichnete sich bei diesen Kämpfen besonders aus,
wofür Albrecht am 19.04.1945 das Ritterkreuz erhielt. Die Verleihung erfolgte
durch Fernschreiben des Chefs des Heeres-Personalamtes, General der Infanterie
Burgdorf.
Nach dem Krieg trat Albrecht der Bundeswehr bei und stieg dort bis zum
Brigadegeneral auf.
Nachdem er am 30.09.1963 seinen Abschied nahm, verstarb er am 29.04.1977 in
Köln.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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