Ritterkreuzträger
Kurt Albrecht
Oberst, Artillerie







Kurt Albrecht wurde am 26.12.1895 in Ketzin/Nauen geboren. Sein
militärischer Werdegang liegt mehr oder weniger im Dunkeln.
Als Freiwilliger nahm er am 1. Weltkrieg teil und beendete den Krieg im
Range eines Leutnants der Reserve.
In den Jahren 1933 bis 1935 leistete er Reserveübungen ab und kommt dann mit
dem Rang eines Hauptmanns (E) zum Landwehrkommando nach Lübben. Weiterhin
war er bis in das Jahr 1938 als Artillerie-Offizier in Jüterbog tätig und
wird anschließend als Batterie-Offizier in das Artillerie-Regiment 23
versetzt. Mit Meldung vom 03.01.1939 ist Albrecht Chef der 12. (E) Batterie
des Artillerie-Regiments 23.
Mit seiner Batterie nimmt Albrecht am Polen- und West-Feldzug, sowie am
Ostfeldzug teil. Im Osten führt ihn der Vormarsch zunächst durch die
Ukraine. Später als Kommandeur der II. Abteilung zum Artillerie-Regiment 257
versetzt, nimmt er so an den Kämpfen am Donez und um Charkow teil.
Anfang 1943 übernimmt er das Kommando über das Artillerie-Regiment 31, mit
dem er u.a. an der Schlacht im Raum Kursk teilnahm. Albrecht wechselte dann
als Kommandeur zum Artillerie-Regiment 172, wo er sich in den Monaten
Oktober und November besonders bei den Kämpfen im Kessel von Baranow
auszeichnete. Als Oberst und
Kommandeur des Artillerie-Regiments 172 erhielt er dafür am 03.11.1944 das Ritterkreuz.
Nachdem Albrecht schwer erkrankte, erfolgte zunächst seine Versetzung in die
Führer-Reserve, von wo aus er eine Kommandierung zum 16.
Divisions-Führer-Lehrgang erhält. Mit Ende des Lehrgangs kommt er ab Februar
1945 zum AOK 8 bei der Heeresgruppe Süd, wo er am 08.05.1945 die
Kapitulation erlebt.
Kurt Albrecht verstarb am 23.07.1966 in Celle.