Ritterkreuzträger
Kurt Albrecht
Oberst, Grenadiere






Kurt Albrecht wurde am 24.02.1889 in Dahme (Mark) im Kreis Luckau im
Regierungsbezirk Cottbus geboren.
Am 01.10.1911 trat er der Kaiserlichen Armee bei und nahm am 1. Weltkrieg im
Osten teil.
Mit Beginn des Feldzuges gegen Polen am 01.09.1939 war Albrecht, seit dem
08.06.1938 Hauptmann, Chef der 2. Kompanie des Infanterie-Regiments 83 und
übernahm im Jahre 1940 das Kommando über das I. Bataillon dieses Regiments.
Am 06.05.1942 in die Führerreserve versetzt, übernimmt er bereits einen Monat
später am 05.06.1942 erneut das Kommando über das I. Bataillon, des
nunmehrigen Jäger-Regiments 83.
Am 22.06.1942 ist er Führer der Regiments-Kampfgruppe Jäger-Regiment 83 und
übernimmt im September 1942 wieder das Kommando über sein I. Bataillon.
Am 18.11.1942 wird Albrecht als Major der Reserve und Kommandeur seines
Bataillons zum Ritterkreuz eingereicht, was jedoch nicht entsprochen wird.
Stattdessen erhält er am 03.12.1942 eine Anerkennungsurkunde für die
Abwehrerfolge des Bataillons bei Ssinjawino vom 04.09.1942.
Am 06.12.1942 wird er Führer des Grenadier-Regiments 408 und wechselt am
01.04.1943 als Kommandeur zum Grenadier-Regiment 948, als solcher wird er am
09.09.1944 erneut zum Ritterkreuz eingereicht, was jedoch wiederum abgelehnt
wird.
Mitte Januar 1945 griff die 359. Infanterie-Division ostwärts der Nida in
Richtung Norden an, um den Vormarsch des Gegners zu stoppen. Jedoch konnte das
Vormarschtempo der Sowjets nur wenig gebremst werden und so mussten sich die
Einheiten der Division nach Westen absetzen.
Am 24.01.1945 wurde der Gegner nördlich Zator (westlich Krakau) an zwei
Stellen wieder zurück über die Weichsel geworfen, dennoch zogen sich die
Kampfgruppen der Division am nächsten Tag unter Abwehr sowjetischer
Umfassungsversuche auf eine neue HKL zurück, wobei zahlreiche Panzer
abgeschossen werden konnten. Bei den Kämpfen um Zator zeichnete sich Oberst
Albrecht an der Spitze seines Regiments durch persönliche Tapferkeit besonders
aus, wofür er am 28.02.1945 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurde. Die
Auszeichnung wurde ihm vom Divisionskommandeur Generalleutnant Karl Arndt
überreicht.
Kurt Albrecht verstarb am 17.03.1959.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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