Ritterkreuzträger
Oskar Albrecht
Feldwebel, Panzerjäger




Oskar Albrecht wurde am 24.09.1914 in Abtsbessingen in Thüringen geboren.
Er trat am 19.10.1936 der Wehrmacht bei, wo er zur 14. Kompanie des
Infanterie-Regiments (mot.) 15 kam. Dort schlug der die Laufbahn eines
Berufsunteroffiziers ein.
Am 30.06.1941 versuchten 35 gegnerische Panzer bei den Kämpfen im
Zelwianka-Abschnitt im Rücken und an der Flanke in die Front des Regiments
einzubrechen. Unteroffizier Albrecht fuhr an der Spitze mehrerer
Panzer-Abwehr-Kanonen dem Gegner entgegen und nahm sofort den ungleichen Kampf
auf.
Auf einer Entfernung von 30 - 70 Metern schoss er drei schwere Panzer ab und
brachte zwei weitere durch Treffer zum Stehen.
Nachdem sein Geschütz durch einen Treffer vorübergehend ausfiel, vernichtete
Albrecht einen schweren Panzer im Nahkampf durch Handgranaten.
Durch seinen Einsatz verhinderte Albrecht den Durchbruch des Gegners, der nach
dem Verlust von 6 Panzern den Rückzug antrat. Für diese tapfere Tat erhielt er
am 24.07.1941, als Unteroffizier und Geschützführer in der 14. Kompanie des
Infanterie-Regiments (mot.) 15, der 29. Infanterie-Division (mot.), das Ritterkreuz. Die
Verleihung erfolgte durch den General der Panzertruppe
Joachim Lemelsen.
Am 01.09.1941 fuhr Albrecht auf eine Mine und wurde durch die Explosion
verwundet, er wird daraufhin mit Meldung vom 03.09.1941 zur
Infanterie-Geschütz-Ersatz-Kompanie 29 versetzt.
Am 01.11.1941 erfolgte die Versetzung zur Panzerjäger-Ersatz-Kompanie 29 nach
Erfurt. Weitere Daten konnten bislang nicht beigebracht werden.
Oskar Albrecht verstarb am 13.11.1992 in Wallhausen im Kreis Sangerhausen.