Heinz Allersmeier wurde am 24.3.1917 in
Chemnitz geboren und trat nach seinem Wehrdienst vom 15.10.1936 bis zum
07.11.1938 am 04.09.1939, nach seinem Wiedereintritt in die Wehrmacht, der 3.
(Schützen) Ersatz-Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 102 bei und wurde
kurze Zeit später zum Infanterie-Regiment 161 (81.
Infanterie-Division) versetzt, mit dem er als Leutnant d.R. (seit dem
08.04.1940) am Frankreichfeldzug teilnahm.
Im Verlauf des Russlandfeldzuges (Beginn 22.6.1941) wurde Allersmeier zum
Oberleutnant befördert und führte ab dem 10.10.1943 die Stabskompanie des Grenadier-Regiments
189 und kam später zum Grenadier-Ersatz-Regiment 372, bevor er am 11.02.1944 zum Bataillonsführer
des II. Bataillons des Grenadier-Regiments 189 der 81. Infanterie-Division ernannt wurde.
Als Hauptmann d.R. und Kommandeur des II./GR 189 war ihm am 27.3.1944 das
Deutsche Kreuz in Gold verliehen worden, weiterhin wird er am 31.10.1944 zum
Major befördert.
Nunmehr Führer des Feldersatz-Bataillons 181 der 81. Infanterie-Division
zeichnete sich Allersmeier im Kampf um Kurland durch persönliche Tapferkeit
bei den Kämpfen im Oktober 1944, als die Division im Raum Autz (Kurland) lag.
Bei den hier stattfindenden Kämpfen zeichnete sich Major Allersmeier nicht nur
als Führer des Feld-Ersatz-Bataillons aus, sondern auch als Führer des
Grenadier-Regiments 189. Dafür wurde ihm am 09.12.1944 das Ritterkreuz
verliehen. Kurz vor der Verleihung wurde Allersmeier jedoch schwer verwundet
und wurde durch Major i.G. Goebel ersetzt.
Das Kriegsende erlebte der Ritterkreuzträger,
dem, als Führer des Grenadier-Regiments 189, am 13.4.1945 für seine soldatischen Leistungen während der Kämpfe nördlich Spirgus/Kurland eine Anerkennungsurkunde verliehen worden war, als
Oberstleutnant.
Heinz Allersmeier verstarb am 23.3.2001 in Miesbach.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
