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Ritterkreuzträger Karl Adolf Alm
Major, Grenadiere

30.08.194204.10.194113.07.194214.11.1942

Karl Alm wurde am 04.01.1919 in Tribsees im Kreis Grimmen/Pommern geboren und kam am 01.10.1927 als Schütze in die 10. Kompanie des Infanterie-Regiments 9. Dort wurde er am 01.10.1938 zum Gefreiten befördert und zum Reserve-Offiziers-Anwärter ernannt.
Mit Beginn der Kämpfe gegen Polen war er Truppführer und Gruppenführer in der 10. Kompanie und wurde am 01.10.1939 zum Unteroffizier der Reserve befördert. Alm nahm in Polen an den Kämpfen um die Brahe, in der Tucheler Heide und im Raum Bialystok teil. Nach einer Verwundung kam er am 11.10.1939 zur 3. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 9 und wurde am 21.11.1939 Gruppen- und stellvertretender Zugführer in der 10. Kompanie des Infanterie-Regiments 9, wo er am 01.04.1940 zum Feldwebel der Reserve befördert wurde.
Am 31.05.1940 erfolgte die Offizierwahl beim III. Bataillon und am 01.06.1940 die Beförderung zum Leutnant der Reserve, während der Kämpfe in Frankreich. Am 10.06.1940 verwundet, kam er am 11.06.1940 zum Infanterie-Ersatz-Bataillon 9, wo er ab dem 03.08.1940 als Kompanie-Offizier und Zugführer in der 3. Kompanie Verwendung findet.
Ab dem 29.07.1941 stand er Heeresgruppe Süd in der Führerreserve zur Verfügung und wurde am 03.08.1941 als Zugführer in der 4. Kompanie des Infanterie-Regiments 526 eingesetzt.
Am 21.09.1941 übernahm er den Posten des Adjutanten des II. Bataillons, wurde dabei am gleichen Tag verwundet, konnte aber bei der Truppe verbleiben.
Nach einer weiteren Verwundung, die aber nicht so schwerwiegend war, wurde er am 17.10.1941 erneut verwundet und kam ins Lazarett und von dort am 18.10.1941 in die Genesenden-Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 7. Dort wurde er am 30.03.1942 Kompanie-Offizier der 4. Kompanie, um am 24.05.1942 als Zugführer in der 4. Kompanie zum Infanterie-Regiment 526 zurückzukehren. Dort wurde er bereits am 01.06.1942 zum Oberleutnant der Reserve befördert.
Nach drei weiteren Verwundungen kam er am 31.07.1942 wieder ins Lazarett, bzw. von dort am 01.08.1942 erneut zum Infanterie-Ersatz-Bataillon 7, um ab dem 13.09.1942 als Zugführer der Marsch-Kompanie anzugehören.
Ab dem 22.11.1942 befand er sich in der Führerreserve der Heeresgruppe Mitte und wurde am 13.01.1943 zum Führer der Kampfgruppe Alm, der 8. (MG) Kompanie des Grenadier-Regiments 353, ernannt. Dabei wird er am 25.01.1943 verwundet und kehrt am 03.02.1943 als Führer der 8. (schweren) Kompanie des Grenadier-Regiments 353an die Front zurück. Zuvor war er am 30.01.1943 zum aktiven Oberleutnant ernannt worden. Zwischenzeitlich übernahm Alm am 18.07.1943 die Führung des II. Bataillons und gab es am gleichen Tag aber wieder ab.
Vom 03.10.1943 bis zum 20.04.1944 wurde er abkommandiert zum Festungs-Pionier-Stab 151 im Bereich des XXXXIII. Armeekorps.
Nach seiner Rückkehr übernahm er am 02.05.1944 die Führung des I. Bataillons und am 30.05.1944 die des II. Bataillons des Grenadier-Regiments 353. Das II. Bataillon stand im Rahmen der 205. Infanterie-Division im Raum Polozk-Dünaburg in schweren Abwehrkämpfen, wobei der Gegner in der Stärke von 2 Regimentern in die Reihen des II. Bataillons einbrach. Etwa 100 Gegner brachen bis zum Bataillons-Gefechtsstand durch, wo diese auf einen Gegenangriff des Bataillons-Stabes unter Hauptmann Alm stießen. Der deutsche Angriff verlief erfolgreich und der Gegner wurde vernichtet. Von den 100 sowjetischen Soldaten erreichten nur 19 die eigenen Linien, 70 bleiben auf dem Schlachtfeld zurück. Bei diesem Gegenangriff wurde Hauptmann Alm zum 11 mal verwundet. Für diesen Abwehrerfolg erhielt Karl Alm am 12.08.1944 das Ritterkreuz.
Nach seiner Verwundung vom 29.06.1944 kam er am 17.10.1944 zum Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 14.
Von dort erhielt er am 28.10.1944 die Versetzung zur 205. Infanterie-Division, wo er als Bataillons-Führer Verwendung finden sollte. So übernahm er vom 14.11. bis zum 23.11. die Führung des I. Bataillons des Grenadier-Regiments 335, nachdem er zuvor dem Grenadier-Regiment 353 zugeteilt war.
Nachdem am 23.11.1944 der Gegner  bei Kabes, ca. 15 km südostwärts Frauenburg/Lettland, im Rücken des Bataillonsgefechtsstandes auftauchte, fiel Hauptmann Alm bei den anschließenden Kämpfen, laut eines Fernschreibens der Division vom 02.01.1945, am 23.11.1944.
Am 28.11.1944 wurde das I. Bataillon unter der Führung Alms lobend im Wehrmachtsbericht genannt.
Am 15.01.1945 wurde Karl Adolf Alm posthum zum Major befördert.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter und Ernennung zum ROA 01.10.1938 Verwundetenabzeichen in Schwarz

19.02.1941

Unteroffizier 01.10.1939 Verwundetenabzeichen in Silber 04.10.1941
Feldwebel 01.04.1940 Eisernes Kreuz II. Klasse 04.10.1941
Leutnant der Reserve 01.06.1940 m. Wirk. v. 01.06.1940 (RDA v. 01.06.1940(834) Infanterie-Sturmabzeichen in Silber 13.07.1942
Oberleutnant der Reserve 01.06.1942 -1360- m. Wirk. v. 01.06.1942 (RDA v. 01.06.1942) Eisernes Kreuz I. Klasse 30.08.1942
Oberleutnant 30.01.1943 - 611- m. Wirk. v. 01.11.1942 im Heer angestellt (RDA v. 01.06.1942(148) Verwundetenabzeichen in Gold 14.11.1942
Hauptmann 08.09.1943 -5510- m. Wirk. v. 01.07.1943 (RDA v. 01.07.1943(255) Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 12.08.1944
Major 15.01.1945 -201- m. Wirk. v. 01.11.1944 (RDA v. 01.11.1944)

Buchhinweise:

                   

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