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Ritterkreuzträger Eduard Altacher
Hauptmann, Gebirgsjäger

Eduard Altacher wurde am 24.01.1919 in Saalfelden-Harham im Bezirk Zell am See geboren und trat am 04.03.1940 der 5. (schweren) Kompanie des Gebirgs-Jäger-Ersatz-Regiments 137 in Salzburg bei und wechselt mit Meldung vom 02.09.1940 zur 6. Gebirgs-Division, wo mit Meldung vom 11.09.1940 in der 3. Kompanie des Gebirgs-Jäger-Regiments 141 geführt wird.
Ab dem 29.09.1940 stellvertretender Gruppenführer und später Gruppenführer in der 13. Kompanie des Gebirgs-Jäger-Regiments 143, übernimmt er am 08.11.1940 diesen Posten in der 11. und am 30.11.1940 wieder in der 13. Kompanie. Mit dieser nimmt er zunächst am Balkan- und ab dem 22.06.1941 am Ostfeldzug teil. Dort mglw. verwundet, befindet er sich ab dem 11.08.1941 im I. Bataillon des Gebirgs-Jäger-Ersatz-Regiment 136 in Innsbruck und erhält vom 16.09.1941 bis zum 15.02.1942 eine Kommandierung an die Kriegsschule Potsdam, wo er am 25. Offiziers-Lehrgang teilnimmt.
Damit kommt er am 16.02.1942, mit Wirkung vom 01.02.1942 als Zugführer in die 15. Kompanie des Gebirgs-Jäger-Ersatz-Regiments 136. Von dort wechselt er dann am 03.04.1942 in die 4. Kompanie des Gebirgs-Jäger-Regiments 143 und führt als solcher vom 28.05. bis zum 09.07.1942 die 4. Kompanie.
Am 10.03.1943 übernimmt er dann die Führung der 4. Kompanie und ab dem 22.04.1943 der 1. Kompanie.
Am 01.08.1943 zum Chef der 4. Kompanie ernannt, wechselt er mit Meldung vom 15.07.1944 in die 8. Kompanie, um mit Meldung vom 15.10.1944 die Führung des II. Bataillons zu übernehmen. Im Rahmen des XIX. Gebirgs-Armee-Korps kämpfte die 6. Gebirgs-Division seit dem 15.10.1944 im Raum Kirkenes in einem Bogen ostwärts Taarnet, südlich Tofte über den Valasjärwi hinüber nach Westen zum Langfjord und wurde dabei von der 14. sowjetischen Armee mit Richtung Kirkenes und Neiden angegriffen. Am 25.10.1944 wurde Stadt und Hafen Kirkenes geräumt, wobei die norwegische Reichsstrasse 50 nach Narvik für den Rückzug und Rettung der Versorgungsgüter freigehalten werden. Das Gebirgs-Jäger-Regiment 143 erhielt den wichtigen Auftrag diese Strasse für die Division zu sichern. Dabei zeichnete sich Eduard Altacher mit seinem II. Bataillon am Neidenfluss durch außergewöhnliche Tapferkeit im Besonderen aus und wird am 18.11.1944, als Hauptmann und Führer des II. Bataillons des Gebirgs-Jäger-Regiments 143, mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Dem folgte am 10.12.1944 die Versetzung in die Führer-Reserve. Er wird von dort zum 26. Bataillons-Führer-Lehrgang an der Heeresschule für Bataillons- und Abteilungsführer in Güstrow kommandiert, aber nach Auflösung des Lehrgangs, am 06.02.1945, wieder in die Reserve auf den Truppenübungsplatz Döllersheim versetzt.
Am 12.03.1945 wechselt er mit Wirkung vom 20.03.1945 an die Gebirgs-Jäger-Schule Mittenwald.
Nach Kriegsende Kommandant des Kriegsgefangenenlagers Zell am See, wird er auf dem Heimweg am 27.05.1945 bei Zell am See als angeblicher Nazi erschlagen.
Eduard Altacher liegt heute auf dem (Ehren-)Friedhof Reutti in Neu-Ulm.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 01.11.1940 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 18.11.1944
Oberjäger 01.07.1941 Eisernes Kreuz II. Klasse

15.05.1941 verliehen am 20.04.1941

Fahnenjunker 01.02.1942 ernannt Eisernes Kreuz I. Klasse 02.10.1944
Feldwebel 01.02.1942 Infanterie-Sturmabzeichen 19.03.1943
Leutnant 12.02.1942 -200- m. Wirk. v. 01.02.1942 unter Vorbeh. der Festsetz. eines RDA
Leutnant 25.03.1942 -200- erh. RDA v. 01.04.1941 (70a)
Oberleutnant 06.04.1943 -2770- m. Wirk. v. 01.04.1943 (RDA v. 01.04.1943 (114))
Hauptmann 20.06.1944 -3210- m. Wirk. v. 01.04.1944 (RDA v. 01.03.1944 (156d))

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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