Karl-Heinz Altermann wurde am 04.06.1922 in
Berlin-Köpenick geboren.
Nach seiner schulischen Ausbildung trat er am 25.10.1940 als Schütze der 2.
Ersatz-Kompanie des Schützen-Ersatz-Bataillons 12 in Meiningen bei. Von dort
kam er am 17.11.1940 zum Schützen-Regiment 12, am 30.12.1940 zum
Schützen-Regiment 33 und am 20.04.1941 zum Schützen-Regiment 304. Während
dieser Zeit befand er sich im Rahmen seiner Einheit als Besatzungstruppe
in Frankreich und nahm an der Sicherung Griechenlands teil.
Nachdem er vom 01.08.1941 bis zum 16.09.1941 zum Schützen-Ersatz-Bataillon 2
(s) nach Mährisch-Weißkirchen versetzt wurde, erhielt er am 16.09.1941 die
Kommandierung zum 8. Offiziers-Anwärter-Lehrgang an die Panzertruppenschule
Wünsdorf/Zossen.
Am 12.02.1942 zum Leutnant befördert, wird er am 15.02.1942 Zugführer im
Schützen-Ersatz-Bataillon 2. Von dort wechselt er am 04.06.1942 als
Ordonnanz-Offizier in das I. Bataillon des Panzer-Grenadier-Regiments 304.
Dort wird er am 02.07.1942 verwundet und kommt nach seiner Genesung, am
14.02.1943 zum Kompanie-Führer-Lehrgang an der Schule für Schnelle Truppen in
Paris/Versailles. So ausgebildet übernimmt er am 15.02.1943 die Führung einer
Kompanie im IV. Bataillon seines ehemaligen Regiments. Dort wird er am
03.04.1943 schwer verwundet und kommt nach seiner Genesung am 08.07.1943 zum
Panzer-Grenadier-Ersatz-Bataillon 2.
Am 21.07.1943 wird er Ordonnanz-Offizier im Panzer-Grenadier-Regiment 25 und
übernimmt am 24.01.1944 den Posten des Adjutanten des I. (gep.) Bataillons des
Regiments. In der Folge ist er zunächst Führer und dann Chef der 1. Kompanie.
Als der Gegner am 20.09.1944 in den Abendstunden westlich Doblen die 12.
Panzer-Division angriff, wurde dieser im allgemeinen abgewiesen. Im
Divisionsabschnitt Rüngas bewies Oberleutnant Altermann an der Spitze seiner
Kompanie persönliche Tapferkeit und trug so zum Erfolg der Abwehr des Gegners
bei. Bei diesen Kämpfen wurde er allerdings schwer verwundet.
Als Oberleutnant und Chef der 1. Kompanie des Panzergrenadier-Regiments 25,
der 12. Panzer-Division, erhielt er am 04.10.1944 das Ritterkreuz für diese
Kämpfe bei Rüngas.
Nach seiner Genesung kommt er zum Panzer-Grenadier-Ersatz-Bataillon 5 nach
Stettin.