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Ritterkreuzträger Rudolf Altstadt
Major der Reserve, Grenadiere

14.01.194202.07.194013.03.194209.02.194408.08.194205.03.1944

Rudolf Altstadt wurde am 16.01.1914 in Offenbach am Main im Ortsteil Bürgel geboren.
Nach seiner schulischen Laufbahn absolvierte er vom 29.10.1935 bis zum 24.10.1938 seine Wehrpflicht beim Infanterie-Regiment 47 in Hamburg bzw. Lüneburg.
Im Zuge der Mobilmachung kommt Altstadt als Leutnant der Reserve, am 28.08.1939 zum Infanterie-Regiment 390 und wird dann nach Beförderung zum Oberleutnant der Reserve am 25.05.1941 und zum Hauptmann am 30.01.1943, Kommandeur des I. Bataillons des Grenadier-Regiments 380. Bei der Ausübung seines Kommandos wird er am 15.12.1942 verwundet. Nach Lazarettaufenthalt im Kriegslazarett (mot.) 1/531, kehrt er nach seiner Genesung am 10.01.1944 wieder zu seinem Bataillon zurück.
Am 14.01.1944 wird er zum Grenadier-Regiment 380 versetzt, wo er das I. Bataillon übernimmt. Während der Kämpfe im Raum Pleskau, Anfang April 1944,  war es dem Gegner gelungen zwischen der 1. und 3. Kompanie entlang der Strasse nach Goruschka durchzubrechen. Altstadt trat sofort mit der Bataillonsreserve an, ohne Verstärkungen vom Regiment abzuwarten. Getäuscht durch ein geschicktes Umgehungsmanöver konnte der Gegner in der Flanke überrascht werden. Bis zum Nachmittag gelang es Altstadt die alte HKL zurückzuerobern und diese erneut zu besetzen. Für diesen Einsatz erhielt Altstadt am 14.05.1944, als Hauptmann der Reserve und Kommandeur des I. Bataillons des Grenadier-Regiments 380, das Ritterkreuz.
Am 22.06.1944 wird Altstadt bei Borowitzi, nordostwärts Ostroff an der Nahtstelle zur 32. ID, schwer verwundet. Bis zum 05.07.1944 befindet er sich dann im Armee-Feld-Lazarett 3/572. Von dort wird er bis zum 10.07.1944 in das Kriegslazarett 699 nach Libau verlegt, kommt dann bis zum 03.08.1944 in das Reserve-Lazarett nach Löwenberg/Schlesien, bzw. am 08.10.1944 in das Reserve-Lazarett nach Bruchsal. Zwischenzeitlich war er am 11.09.1944 zum Major der Reserve befördert worden.
Nachdem er daraufhin bis zum 03.12.1944 im Reserve-Lazarett 1 dem Genesenden-Lehrgang für Offiziere in Stuttgart beiwohnte, wird er am 21.11.1944 in die Divisions-Gruppe 405-Süd, bzw. in die Divisions-Gruppe Boineburg beim XVIII. SS-Armeekorps als Ia Org. versetzt.
Ab April 1945 ist er Regimentsführer an der Armee-Waffenschule des AOK 19 und wird als solcher am 24.04.1945 an der Westfront verwundet. Drei Tage darauf gerät er in amerikanische Gefangenschaft, aus der er am 15.05.1945 wieder entlassen wird.
Rudolf Altstadt verstarb am 27.05.1974 in Bad Langenbrücken in Baden.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant der Reserve 29.12.1937 m. Wirk. v. 01.01.1939 unter Vorbeh. der Festsetz. des RDA Eisernes Kreuz II. Klasse

02.07.1940

Leutnant der Reserve 14.08.1939 -800- erh. RDA v. 01.10.1938(58) Eisernes Kreuz I. Klasse 14.01.1942
Oberleutnant der Reserve 25.05.1941 -1710- m. Wirk. v. 01.05.1941 (RDA v. 01.05.1941(97)) Infanterie-Sturmabzeichen 13.03.1942
Hauptmann der Reserve 30.01.1943 -220- m. Wirk. v. 01.01.1943 Medaille Winterschlacht im Osten 08.08.1942
Major der Reserve 11.09.1944 -1730- m. Wirk. v. 01.08.1944 Nahkampfspange in Bronze 09.02.1944
Verwundetenabzeichen in Schwarz 05.03.1944
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 14.05.1944

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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