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Ritterkreuzträger Rudolf Altstadt
Major der Reserve, Grenadiere

     
Rudolf Altstadt wurde am 16.01.1914 in Offenbach am Main
im Ortsteil Bürgel geboren.
Nach seiner schulischen Laufbahn absolvierte er vom 29.10.1935 bis zum
24.10.1938 seine Wehrpflicht beim Infanterie-Regiment 47 in Hamburg bzw.
Lüneburg.
Im Zuge der Mobilmachung kommt Altstadt als Leutnant der Reserve, am 28.08.1939
zum Infanterie-Regiment 390 und wird dann nach Beförderung zum Oberleutnant der
Reserve am 25.05.1941 und zum Hauptmann am 30.01.1943, Kommandeur des I.
Bataillons des Grenadier-Regiments 380. Bei der Ausübung seines Kommandos wird
er am 15.12.1942 verwundet. Nach Lazarettaufenthalt im Kriegslazarett (mot.)
1/531, kehrt er nach seiner Genesung am 10.01.1944 wieder zu seinem Bataillon
zurück.
Am 14.01.1944 wird er zum Grenadier-Regiment 380 versetzt, wo er das I.
Bataillon übernimmt. Während der Kämpfe im Raum Pleskau, Anfang April 1944,
war es dem Gegner gelungen zwischen der 1. und 3. Kompanie entlang der Strasse
nach Goruschka durchzubrechen. Altstadt trat sofort mit der Bataillonsreserve
an, ohne Verstärkungen vom Regiment abzuwarten. Getäuscht durch ein geschicktes
Umgehungsmanöver konnte der Gegner in der Flanke überrascht werden. Bis zum
Nachmittag gelang es Altstadt die alte HKL zurückzuerobern und diese erneut zu
besetzen. Für diesen Einsatz erhielt Altstadt am 14.05.1944, als Hauptmann der
Reserve und Kommandeur des I. Bataillons des Grenadier-Regiments 380, das
Ritterkreuz.
Am 22.06.1944 wird Altstadt bei Borowitzi, nordostwärts Ostroff an der
Nahtstelle zur 32. ID, schwer verwundet. Bis zum 05.07.1944 befindet er sich
dann im Armee-Feld-Lazarett 3/572. Von dort wird er bis zum 10.07.1944 in das
Kriegslazarett 699 nach Libau verlegt, kommt dann bis zum 03.08.1944 in das
Reserve-Lazarett nach Löwenberg/Schlesien, bzw. am 08.10.1944 in das
Reserve-Lazarett nach Bruchsal. Zwischenzeitlich war er am 11.09.1944 zum Major
der Reserve befördert worden.
Nachdem er daraufhin bis zum 03.12.1944 im Reserve-Lazarett 1 dem
Genesenden-Lehrgang für Offiziere in Stuttgart beiwohnte, wird er am 21.11.1944
in die Divisions-Gruppe 405-Süd, bzw. in die Divisions-Gruppe Boineburg beim
XVIII. SS-Armeekorps als Ia Org. versetzt.
Ab April 1945 ist er Regimentsführer an der Armee-Waffenschule des AOK 19 und
wird als solcher am 24.04.1945 an der Westfront verwundet. Drei Tage darauf
gerät er in amerikanische Gefangenschaft, aus der er am 15.05.1945 wieder
entlassen wird.
Rudolf Altstadt verstarb am 27.05.1974 in Bad Langenbrücken in Baden.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Leutnant der Reserve |
29.12.1937 m. Wirk. v. 01.01.1939 unter Vorbeh. der Festsetz. des RDA |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
02.07.1940 |
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Leutnant der Reserve |
14.08.1939 -800- erh. RDA v. 01.10.1938(58) |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
14.01.1942 |
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Oberleutnant der Reserve |
25.05.1941 -1710- m. Wirk. v. 01.05.1941 (RDA v. 01.05.1941(97)) |
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Infanterie-Sturmabzeichen |
13.03.1942 |
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Hauptmann der Reserve |
30.01.1943 -220- m. Wirk. v. 01.01.1943 |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
08.08.1942 |
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Major der Reserve |
11.09.1944 -1730- m. Wirk. v. 01.08.1944 |
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Nahkampfspange in Bronze |
09.02.1944 |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
05.03.1944 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
14.05.1944 |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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