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Ritterkreuzträger Gustav Alvermann
Oberstleutnant der Reserve, Infanterie

19.05.194017.05.1940

19.07.1918

Gustav Alvermann wurde am 09.10.1897 in Ilster, im Kreis Soltau geboren und trat am 15.03.1916 dem Infanterie-Regiment 19, der preußischen Armee, bei, wo er am 27.04.1918 zum Leutnant der Reserve an der Westfront befördert wurde.
Ab dem 14.04.1935 absolvierte er bis zum 23.09.1938 absolvierte er 5 Wehrübungen und trat dann am 18.08.1939 dem Infanterie-Regiment 47 bei und wird dort Chef der 10. Kompanie. Mit dieser nimmt er am Westfeldzug teil.
Im Rahmen der Luftlandeoperation über der "Festung Holland" sollte das Regiment auf dem niederländischen Flugplatz Valkenburg landen, um von dort aus auf Den Haag zu marschieren. Das III. Bataillon, ohne die 11. Kompanie, wurde als 1. Welle eingesetzt. Die Vorhut bildete die 6. Kompanie des Fallschirm-Jäger-Regiments 2 und setzte einen Zug der 10. Kompanie ab. Dem folgten der Rest des Regiments, samt Stab sowie Nachrichten- und Aufklärungszug. Die eingesetzten Ju 52-Maschinen bleiben allerdings im Schlamm stecken und so konnte wie geplant das II. Bataillon nicht herangeholt werden. Die Hauptlast der folgenden Kämpfe lag bei der 10. Kompanie unter Hauptmann (seit dem 15.09.1939) Alvermann. In den 5 Tagen des Kampfes war er stets ein Vorbild für seine Soldaten und bewies eine vorbildliche, todesmutige und tapfere Haltung. Für das Halten des Flugplatzes Valkenburg erhielt Alvermann am 26.05.1940 das Ritterkreuz. Weiterhin wird er am 15.10.1940 zum Major befördert.
Als Chef seiner 10. Kompanie nimmt er am Beginn des Feldzuges gegen die Sowjetunion teil und übernimmt das Kommando über das I. Bataillon. Die Kämpfe an der Südfront bringen die 22. Infanteriedivision auf die Krim, wo Alvermann am 07.06.1942 beim Kampf um den Eisenbahnberg bei Kamischly vor Sewastopol fällt.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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