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Ritterkreuzträger Franz Amann
Oberleutnant der Reserve, Grenadiere

23.07.194212.08.194120.06.194220.06.194321.07.194201.08.1943

Franz Amann wurde am 03.11.1919 in Genderkingen im Kreis Donauwörth geboren und absolvierte vom 05.10.1936 bis zum 30.09.1937 den Arbeitsdienst in der RAD-Abteilung 1/300 in Gauting/Oberbayern. In dieser Zeit wurde er am 11.01.1937 zum Vormann und am 01.04.1937 zum Truppführer ernannt.
Mit Wirkung vom 01.10.1938 tritt er dem Reiterzug der 13. (IG) Kompanie des Infanterie-Regiments 110 in Heidelberg bei.
Nachdem er am 14.09.1940 in das Infanterie-Ersatz-Bataillon 110 nach Mannheim-Seckendorf versetzt wurde, kommt er am 30.09.1940 ins Reserve-Lazarett nach Heidelberg Von dort wird er am 16.10.1940 zur Ersatz-Kompanie für Infanterie-Reiterzüge 112 nach Darmstadt versetzt und dort als Gruppenführer verwendet.
Am 08.05.1941 tritt er seine Versetzung in die 13. Kompanie des Infanterie-Regiments 256 an und wird dabei im Rahmen des Ostfeldzuges, am 14.10.1941, bei Sloboda, verwundet. Eine weitere Verwundung erhält er am 29.12.1941 bei Krutogaje.
Nach seiner Genesung kommt er nach Meldung vom 21.01.1942 zum Infanterie-Ersatz-Bataillon 256 und findet ab dem 30.01.1942 in der IG-Ersatz-Kompanie 112 Verwendung.
Nach Versetzung zur 8. Kompanie des Infanterie bzw. Grenadier-Regiments 256, wird er am 01.07.1942 zum Unteroffizier befördert und am 09.07.1942 bei Baschkino bzw. am 11.08.1942 bei Subkowo verwundet.
Nach erneuter Genesung ab dem 04.12.1942 im Reserve-Grenadier-Bataillon 256 tätig, wird er am 05.01.1943 zum Grenadier-Ersatz-Bataillon 437 versetzt. Von dort erhält er am 10.01.1943 die Kommandierung zum 12. OA-Lehrgang an der Schule IV für OA der Infanterie in Beverloo. Während der Ausbildung wird er am 01.03.1943 zum Feldwebel OA befördert.
Unter gleichzeitiger Beförderung zum Leutnant der Reserve wird Amann am 08.04.1943 zum Grenadier-Ersatz-Bataillon 256 versetzt und ab 14.05.1943 in der Führer-Reserve der Heeresgruppe Mitte eingesetzt.
Am 21.05.1943 erfolgte die Versetzung ins Divisions-Bataillon 112 und am 08.07.1943 die Ernennung zum Führer der 5. Kompanie des Grenadier-Regiments 256. Hier wird Amann am 14.07.1943 bei Fatnewo, am 15.07.1943 bei Bagrinowo und am 17.07.1943 bei Kischkino verwundet.
Bei den Kämpfen im Raum Boromlja/Orel wird Amann am 18.08.1943 erneut verwundet und verstirbt aufgrund der Verletzungen. Ammann hielt dort nordwestlich Orel eine entscheidende Höhe gegen zahlreiche Angriffe des Gegners. So griff der Feind am 17.07.1943 mit Panzerunterstützung dreimal die Reihen der 5. Kompanie an und wurde dennoch immer wieder abgeschlagen, nachdem eingebrochene Panzer im Gegenstoß zurückgetrieben wurden. Bei anderen Angriffen warf Amann mit nur vier Grenadieren den Gegner immer wieder aus den eigenen Gräben. Dafür erhielt Amann am 23.08.1944 posthum das Ritterkreuz verliehen. Weiterhin wurde Franz Amann am 10.02.1944 nachträglich zum Oberleutnant der Reserve befördert.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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