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Ritterkreuzträger Herbert Amann
Hauptmann, Sturmgeschütztruppe

21.08.194301.07.194203.09.194328.10.194227.09.1943

Herbert Amann wurde am 11.10.1919 in Dossenheim bei Heidelberg im Rhein-Neckar-Kreis geboren.
Am 29.08.1939 kommt er zur 3. Batterie der schweren Artillerie-Ersatz-Abteilung 69 nach Mannheim, wo er am 06.09.1939 zur 1. Batterie versetzt wird.
Am 25.01.1940 erfolgte die Versetzung in die 2. Batterie der Schweren-Artillerie-Abteilung (mot.) 815, mit der er am Westfeldzug teilnahm. Nach Ende des Feldzuges verbleibt die Abteilung als Besatzungstruppe im Land und Amann erhält am 01.12.1940 die Beförderung zum Wachtmeister. Vorher hatte er vom 05.09.1940 bis zum 20.09.1940 an einem Unterführer-Lehrgang teilgenommen.
Amann nimmt dann ab dem 15.05.1941 am 7. Offiziers-Lehrgang des Lehrstabes der der Artillerieschule I in Berlin teil und wird hier am 20.08.1941 zum Wachtmeister bzw. zum Fahnenjunker ernannt.
Nach Ende der Ausbildung kommt er zur 1. Batterie der schweren Artillerie-Ersatz-Abteilung (mot.) 59 und findet so zunächst Verwendung im Heimatkriegsgebiet.
Nach seiner Versetzung zur 4. Batterie der schweren Artillerie-Abteilung (mot.) 815 und seiner folgenden Versetzung zur 1. Batterie, am 26.01.1942, beginnt auch für Amann der Kampf im Osten. Der am 01.11.1941 zum Leutnant beförderte, kam mit seiner Abteilung bei der Eroberung Sewastopols zum Einsatz.
Nach Aufstellung weiterer Sturmgeschütz-Abteilungen, gelangt Amann am 16.11.1942 zur Sturmgeschütz-Ersatz- und Ausbildungs-Abteilung 200. Mit Ende der Weiterbildung zum "schwarzen Husaren", kommt er zu Sturmgeschütz-Abteilung 905 und damit an der Ostfront zum Einsatz. Unter gleichzeitiger Beförderung zum Oberleutnant, übernimmt er am 10.06.1943 das Kommando über die 1. Batterie.
Als Chef der 1. Batterie wird er in der Schlacht um Kirowograd eingesetzt, als am 05.01.1944 Teile des VII. sowjetischen mechanisierten Korps die Front der 10. Panzergrenadier-Division durchbrachen. Eine gepanzerte Feindgruppe gelangte in der Nacht vom 08. zum 09.01.1944 bis zum Gefechtsstand des XXXXVII. Panzerkorps bei Mal. Wiski und hob diesen aus. Durch den Eingriff der Sturmgeschütz-Abteilung 905 konnte die Lage dennoch stabilisiert werden. Dabei zeichnete sich die 1. Batterie unter Oberleutnant Amann besonders aus. Am 12.01.1944 wurde er jedoch 30 Kilometer südostwärts Nowo-Mirgorod tödlich verwundet und auf dem Soldatenfriedhof Pantschewo beigesetzt. Für die bis dahin erreichten 42 Panzerabschüsse erhielt er am 10.02.1944 posthum das Ritterkreuz verliehen, welches seinem Vater - Ludwig Amann - am 01.03.1944 durch den Vertreter des Wehrbezirkskommandos Heidelberg, Major Horleberg, überreicht wurde.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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