Kurt Dietrich Paul Arendt wurde am 08.10.1917 in Danzig geboren lernte von
1924 bis 1926 an der Grundschule in Danzig-Langfuhr, kam dann bis zum
06.03.1936 an das Kronprinz-Wilhelm-Gymnasium, wo er er sein Reifezeugnis
ablegte.
Bereits am 01.10.1936 trat er als Schütze dem Nachrichtenzug der
Panzer-Abwehr-Abteilung 21 bei und wurde am 01.06.1937 zum
Fahnenjunker-Gefreiten befördert.
Vom 20.07.1937 bis zum 14.08.1937 zum Unteroffizier-Anwärter-Lehrgang zur
Panzer-Abwehr-Abteilung 1 nach Goldap kommandiert, kommt Arendt vom 18.10.1937
bis zum 02.07.1938 als Unteroffizier an die Kriegsschule München und erhält
daraufhin vom 04.07.1938 bis zum 10.08.1938 eine Kommandierung zu einem
Waffen-Lehrgang an der Panzer-Truppen-Schule.
Unter gleichzeitiger Beförderung zum Leutnant, wird Arendt am 31.08.1938 der
2. Kompanie der Panzer-Abwehr-Abteilung 21 zugeteilt, wo er den Posten eines
Zugführers übernimmt. Kommandeur der 2. Kompanie war damals Hauptmann
Toschonowitz.
Mit Beginn des Feldzuges gegen Polen, am 01.09.1939, zum Adjutanten der
Panzer-Abwehr-Abteilung 161 ernannt, mit der an den Kämpfen in Polen und
später in Frankreich teilnimmt.
Am 19.07.1940 zum Oberleutnant befördert, übernimmt Arendt am 18.09.1940 einen
Zug der I. Abteilung im Panzer-Lehr-Regiment an der Panzertruppenschule
Wünsdorf. Diese Dienststellung tritt er am 26.09.1940 an.
Im Vorfeld des Feldzuges gegen die Sowjetunion übernimmt Arendt am 25.05.1941
den Posten eines Zugführers in der 7. Kompanie des Panzer-Regiments 39 und
nimmt an den folgenden Kämpfen im Osten teil. Dort erhält er dann am
12.08.1941 die Versetzung als Zugführer zur I. Abteilung des
Panzer-Lehr-Regiments und wird am 16.02.1942 zum Kompaniechef an der
Heeres-Unteroffiziers-Schule der Panzertruppen (Panzer-Schützen) in Eisenach
ernannt, wo er am 12.03.1943 zum Hauptmann befördert wird.
Als solcher nimmt er vom 13.09.1943 bis zum 09.10.1943 an einem
Abteilungs-Führer-Lehrgang an der Abteilungsführerschule der Panzertruppen in
Paris teil und wird am 28.04.1944 zur Panzer-Abteilung 190 nach Italien
versetzt, wo er am 15.08.1944 zur Panzer-Brigade 107 versetzt wird, um dort
als Panther-Kompaniechef der Panzer-Abteilung 2107-Panther Verwendung zu
finden.
Am 07.11.1944 zum Kommandeur der Panzer-Abteilung 5, der 25.
Panzer-Grenadier-Division, ernannt, wird Arendt an der Westfront eingesetzt.
Im Verband der gepanzerten Kampfgruppe des Oberstleutnants Huss eingesetzt,
war die Panzer-Abteilung 5 unter Arendt am 09.01.1945 am Angriff auf Hatten
beteiligt. Gegen 11.00 Uhr trat man aus dem Waldrand auf den Südostteil der
Stadt an, geriet dabei jedoch in schweres Abwehrfeuer, woraufhin der
Kommandeur die Kampfgruppe nach Norden abdrehte und den Gegner im Nordostteil
Hattens überrannte. Bei diesen Kämpfen zeichnete sich Arendt besonders aus,
fiel jedoch noch am gleichen Tag bei Bitsch im Landkreis
Saargemünd/Lothringen.
Nachdem der Vorschlag zum Ritterkreuz am 16.02.1945 im Heerespersonalamt
einging, erhielt Kurt Arendt am 24.02.1945 posthum das Ritterkreuz. Eine
angebliche posthume Beförderung zum Major kann bisher nicht nachgewiesen
werden.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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