Friedrich Arnold wurde am 10.05.1919 in Karlsruhe geboren und trat am
04.11.1937 der 6. Batterie des Artillerie-Regiments 41 in Ulm/Donau bei.
Zum Gefreiten befördert, wird Arnold am 24.08.1939 zur Batterie "Kurze
Bruno-Kanone" 690 versetzt und dort am 01.02.1940 zum Unteroffizier
befördert.
Ab dem 01.04.1940 erhält er eine Offiziersanwärter-Sonderausbildung in der 1.
Batterie der schweren Artillerie-Abteilung (mot.) 100 und nimmt vom 20.05.1940
bis zum 09.08.1940 an einem Reserveoffiziers-Anwärter-Lehrgang in Rügenwalde
teil.
Unter Ernennung zum Leutnant der Reserve, wird er am 01.09.1940 zur 1. bzw. 3.
Batterie der schweren Artillerie-Ersatz-Abteilung (mot.) 100 versetzt, um von
dort am 08.01.1941 zur Umschulung auf Sturmgeschütze in der VI. Abteilung des
Artillerie-Lehr-Regiments (mot.) 2 in Jüterbog, kommandiert zu werden.
Nach Ende der Umschulung wird er am 10.03.1941 zum Zugführer in der 2.
Batterie der Sturmgeschütz-Abteilung 200 ernannt. Mit dieser Batterie beginnt
für Arnold der Feldzug gegen Russland, wo er am 01.09.1942 zum Oberleutnant
der Reserve befördert wird.
Nach einer Verwundung und deren Ausheilung ist er ab dem 03.05.1943 Zugführer
in der Sturmgeschütz-Ersatz- und Ausbildungs-Abteilung 200 und wird am
02.06.1943 als Führer des 2. Zuges der 2. Batterie zur Sturmgeschütz-Abteilung
237 an die Front versetzt, wo er am 21.09.1943 die Führung der 2. Batterie
übernimmt.
Nach erneuter Verwundung, am 22.09.1943, wo er jeweils einen T-34 und einen
KW-1 abschießen konnte, kommt er am 21.10.1943 zur Sturmgeschütz-Ersatz- und
Ausbildungs-Abteilung 500 nach Posen, wo er am 20.04.1944 zum Hauptmann der
Reserve befördert wird. Für seine bis dato 51 Panzerabschüsse, erhielt er am
16.11.1943 das Ritterkreuz.
Am 20.07.1944 übernimmt er in Posen eine Batterie und wird am 04.04.1945 an
die Sturmgeschützschule nach Burg kommandiert, bzw. zur Sturmgeschütz-Ersatz-
und Ausbildungs-Abteilung 700, unter gleichzeitiger Verlegung in ein Lazarett
nach Sigmaringen.
Nach kurzer französischer Gefangenschaft, wird er wieder nach Deutschland
entlassen.
Friedrich Arnold verstarb am 01.09.2006 in Gaienhofen-Horn bei Konstanz.