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Ritterkreuzträger Dietrich Ascher
Leutnant der Reserve, Sturmartillerie

07.08.194417.12.194208.09.1942

Dietrich Ascher wurde am 23.04.1923 in Graz - Ortsteil Gröbening -  als Sohn eines Arztes in der Steiermark geboren. Nach seinem Schulabschluss absolvierte er ab Herbst 1940 den Arbeitsdienst und trat im Januar 1941 dem Gebirgsjäger-Regiment 138 bei.
Am 05.02.1941 meldete er sich freiwillig zur Sturmartillerie und wurde der 17. Batterie des Artillerie-Lehr-Regiments (mot.) in Jüterbog zugeteilt. Nach seiner Ausbildung wurde er schließlich in die Sturmgeschütz-Abteilung 185 versetzt. Im Rahmen der Abteilung begann für Ascher der Ostfeldzug an der nördlichen Ostfront, wo er am Vormarsch nach Leningrad teilnahm.
In den folgenden Jahren kam er am Wolchow, am Ladoga See, im Kessel von Welikije Luki zum Einsatz und wurde anschließend an die Artillerieschule nach Groß-Born, bzw. zur Sturmgeschützschule nach Burg kommandiert. Von dort wurde er zur Sturmgeschütz-Abteilung 259 versetzt, mit der er an den Kämpfen im Raum Tiraspol teilnahm. In diese Zeit fiel am 25.01.1944 die Beförderung zum Leutnant der Reserve und im Juni die Verlegung nach Bialystok. Hier begann für die Abteilung der Rückzug nach Ostpreußen.
So deckte die Abteilung im Januar 1945 den Rückzug der 21. Infanterie-Division nach Gumbinnen. Weiterhin unterstützte die Abteilung am 07.02.1945 den Angriff des Grenadier-Regiments 24 auf Liebhausen, wobei der Gegner ca. 20 Kilometer zurückgeworfen werden konnte. Es folgten weitere Einsätze nördlich des Walschtals bei Layß, in Wilknitt und Perbanden.
Die 21. Infanterie-Division, der die Abteilung unterstellt war, konnte sich immer auf Ascher verlassen und schlug ihn deshalb zum Ritterkreuz vor.
Während des Prozesses der Genehmigung wurde die Abteilung am 14.02.1945 in Sturmgeschütz-Brigade 259 umbenannt und so erhielt Ascher am 28.02.1945 als Leutnant der Reserve, Geschütz-Führer und Führer des 3. Zuges der 2. Batterie das Ritterkreuz.
Kurze Zeit später verwundet, wurde er am 18.03.1945 mittels eines Lazarettschiffes über Ostpreußen ins Reich transportiert.
Ascher überlebte den Krieg und  machte anschließend Karriere als Industrieller. Zuletzt Kommerzialrat und Vorstandsmitglied eines großen österreichischen Unternehmens, genoss Dietrich Ascher seinen wohlverdienten Lebensabend.
Dietrich Ascher verstarb am 08.10.2010

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant der Reserve 25.01.1944 - 140- (RDA v. 01.12.1943) Medaille Winterschlacht im Osten 08.09.1942
Eisernes Kreuz II. Klasse 17.12.1942
Eisernes Kreuz I. Klasse 07.08.1944
Allgemeines Sturmabzeichen ???
Verwundeten-Abzeichen in Schwarz ???
Verwundeten-Abzeichen in Silber ???
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 28.02.1945

Buchhinweise:

                   

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