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Ritterkreuzträger Johann Austermann
Oberstleutnant, Infanterie

03.08.194119.05.194019.09.194102.12.194226.01.194027.07.1942

Johann Austermann wurde am 24.06.1906 in Castrop-Rauxel als Sohn eines Bergmannes geboren und absolvierte seine militärische Grundausbildung ab dem 11.04.1926 bei der 16. Kompanie des Infanterieregiments 16 in Osnabrück.
Nachdem er 1928 zur 9. Kompanie versetzt wurde, wurde er, seit dem 01.12.1937 Feldwebel,  zum Dienst in der 1. Kompanie des Infanterieregiments 16 (der 22. Infanterie-Luftlande-Division) versetzt, mit der er, als Zugführer, auch im Polenfeldzug eingesetzt wurde.
Während des Westfeldzuges zum Oberfeldwebel und zum Stabsfeldwebel befördert nahm er am Russlandfeldzug teil.
Am 01.08.1941 wird er in die Führer-Reserve des Regiments versetzt und gleichzeitiger Kommandierung zum O.A. und Unterführer-Lehrgang des Regiments. Nach Beförderung zum Leutnant der Reserve, übernimmt er am 01.08.1942 die Führung der 1. Kompanie, deren Kommando er am 01.12.1942 übertragen bekommt, nachdem er bereits am 16.10.1942 zum Oberleutnant der Reserve mit Wirkung vom 01.12.1941 befördert wurde. Weiterhin wird er am 16.10.1942 in den aktiven Offiziersstatus versetzt.
Umbenannt in Grenadierregiment kämpfte seine Einheit auf der Halbinsel Krim.
Am 08.08.1943 wurde Austermann zum Hauptmann befördert  und am 12.11.1943 Verbindungs-Offizier im Ausbildungs-Regiments Athen.
Am 23.03.1944 kommt er als Chef zurück zur 1. Kompanie und wird am 08.06.1944 in die Führer-Reserve des OKH versetzt und wird unter gleichzeitiger Beförderung zum Major, am 15.01.1945 Kommandeur des II. Bataillons des des Grenadier-Regiments 1146 der 562. Volks-Grenadier-Division unter dem Befehl von Generalmajor Helmut Hufenbach.
Ende Januar fing Austermann mit seinem Bataillon einen feindlichen Vorstoß, unterstützt durch Panzern, in die eigenen Absetzbewegungen im Raum Scharfenwiese ab, wodurch eine wichtige Strasse gehalten und die Flankenbedrohung der Division ausgeschaltet werden konnte. Für diese Tat erhielt er am 10.02.1945 das Ritterkreuz. Zuvor war er am, 29.01.1945 im Nachtrag des Wehrmachtsberichtes genannt worden.
Als Kommandeur, seit dem 01.03.1945 Oberstleutnant, des Grenadier-Regiments 1146 und als Führer einer Kampfgruppe bewies Austermann erneut hohe Einsatzfreude und Tapferkeit. Dafür soll ihm das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen worden sein. Dafür gibt es jedoch keine gesicherten Beweise seitens des Bundesarchivs oder der OdR. Die Verleihung soll am 20.04.1945 erfolgt sein.
Am 27.03.1945 wurde Austermann schwer verwundet und geriet so am 08.05.1945 in Mellnick bei Prag in russische Kriegsgefangenschaft, von wo aus er zunächst in Kriegsgefangenenlazarett Zittau verlegt und im November 1945 entlassen wurde.
Der Ritterkreuzträger Johann Austermann starb am 12.08.1973 in Waltrop/Nordrhein-Westfalen. Einige Publikationen verwenden auch den Namen Johannes. Nach zeitgenössischen Quellen ist aber stets Johann überliefert.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Feldwebel 01.12.1937 Medaille zur Erinnerung an den 101.10.1938 ???
Oberfeldwebel ??? Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Stabsfeldwebel ??? Infanterie-Sturmabzeichen in Silber ???
Leutnant der Reserve ??? Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Oberleutnant der Reserve 16.10.1942 m. Wirk. v. 01.12.1941 Medaille Winterschlacht im Osten ???
Oberleutnant 16.10.1942 Krimschild ???
Hauptmann 08.08.1943 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 10.02.1945
Major ???
Oberstleutnant 01.03.1945

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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