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Ritterkreuzträger Wilhelm Bach
Oberstleutnant der Reserve, Schützentruppe

17.07.194012.06.194008.08.193624.10.1934

31.01.192007.05.1915

Wilhelm Georg Adam Bach wurde am 05.11.1892 in Oberöwisheim/Bruchsal geboren.
Am 08.08.1914 trat er als Kriegsfreiwilliger dem Rekruten-Depot des 1. Badischen-Leib-Grenadier-Regiments Nr. 109 bei und kam am 16.12.1914 in das Reserve-Infanterie-Regiment 109, mit dem er an den Stellungskämpfen im Artois westlich Bapaume teilnahm.
Bach absolvierte vom 27.03.1915 bis zum 08.05.1915 einen Offiziers-Aspiranten-Kurs in Bapaume, bzw. vom 01.06.1915 bis zum 08.07.1915 im Sennelager. Nach Kämpfen an der Somme und in der Champagne wurde er, seit dem 08.12.1915 Leutnant der Reserve, am 21.10.1916 verwundet und geriet dabei in britische Gefangenschaft, aus der er am 07.11.1919 wieder nach Deutschland zurückkehrte. Dort wurde er zunächst Pfarrer und  nahm vom 04.06.1916 bis zum 02.07.1936 an einer Reserveübung der 2. Kompanie des Infanterie-Regiments 14 in Konstanz, als Leutnant der Reserve a.D., teil. Am 30.01.1937 erfolgte die Beförderung zum Oberleutnant der Reserve, sowie vom 01.04.-28.04.1937, 07.03.-12.03.1938, 09.07.1938-20.08.1938, 28.09.-08.10.1938 und vom 19.06.-15.07.1939 weitere Reserveübungen.
Am 26.08.1939 wurde Bach mobilgemacht und in die 6. Kompanie des Infanterie-Regiments 110 versetzt, wo er am 16.09.1939 zum Hauptmann der Reserve Beförderung wurde. Bach nahm so an den Vorfeldkämpfen zwischen Mosel und Rhein teil und wurde bis zum 31.01.1940 im Rückwärtigen Heeresgebiet eingesetzt.
Am 01.02.1940 kam Bach ins II. Bataillon des Infanterie-Regiments 104, wo er das Kommando über die 6. Kompanie übernahm und später die 7. Kompanie bzw. die 10. Kompanie des neuen Schützen-Regiments (mot.) 104  und nahm so an den Kämpfen in Frankreich teil.
Nach Verlegung des Regiments nach Nordafrika erhielt er als Hauptmann der Reserve und Führer des I. Bataillons des Schützen-Regiments 104 am 09.07.1941 das Ritterkreuz für die persönliche Entscheidung den Halfaya-Pass, für drei Tage ohne äußere Verbindung,  unter allen Umständen zu halten.
Später zum Major der Reserve befördert erhielt er am 07.10.1941 das Kommando über das I. Bataillon. Bach, sein Spitzname war "Pastor des Fegefeuers", führte den Befehl den Halfaya-Pass auch dieses mal zu halten bis zum 17.01.1942 aus und ging zusammen mit seinem gesamten Bataillon in britische Gefangenschaft.
Bach kam nach Südafrika und danach in kanadische Kriegsgefangenschaft, wo er am 22.12.1942 im Chorley-Park-Militär-Hospital in Toronto, nach einer Krebsoperation, verstarb. Posthum wurde er zum Oberstleutnant der Reserve befördert.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Unteroffizier 25.06.1915 Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK 07.05.1915
Vizefeldwebel 10.07.1915 Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK 31.01.1920
Leutnant der Reserve 08.12.1915 Ehrenkreuz für Frontkämpfer 24.10.1934
Oberleutnant der Reserve 30.01.1937 -700- m. Wirk. v. 01.02.1937 (RDA v. 01.11.1922(5a)) Eisernes Kreuz II. Klasse 12.06.1940
Hauptmann der Reserve 16.09.1939 -5220- m. Wirk. v. 27.07.1939 unter Vorbeh. der Fests. des RDA Eisernes Kreuz I. Klasse 17.07.1940
Hauptmann der Reserve 16.10.1939 -6140- erh. m. Wirk. v. 17.11.1919 RDA v. 01.05.1939(79) Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
Major der Reserve 31.08.1941 -2670- m. Wirk. v. 01.08.1941 (RDA v. 01.08.1941(47)) Infanterie-Sturmabzeichen in Silber ???
Oberstleutnant der Reserve 07.08.1943 -1550- m. Wirk. v. 091.12.1942 (RDA v. 01.12.1942 unter Vorbeh. der Fests. der OrdNr. Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 09.07.1941

Buchhinweise:

               

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