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Ritterkreuzträger Artur Bahr
Hauptmann, Grenadiere

25.07.194305.09.194101.08.194125.11.1944 als Oberleutnant und Chef 7./GR 44 für eine Tat bei Liepienie am 11./12.10.1944 auf Vorschlag des Regimentskommandeurs Oberstleutnant Laebe27.07.194412.08.194228.03.1944

Artur Bahr wurde am 14.11.1920 in Neuendorf im Kreis Danzig-Land geboren, trat am 26.10.1940 der 3. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 44 bei und wurde am 02.05.1941 zur 7. Kompanie, bzw. am 01.06.1941 in die 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 44 der 11. Infanterie-Division versetzt, wo er am 22.06.1941 den Posten eines Gruppenführers übernahm. Hier wurde er auch am 01.07.1941 zum Unteroffizier befördert.
Am 16.09.1941 nahm er am 8. Offiziers-Anwärter-Lehrgang bei der 8. Inspektion der Infanterieschule Potsdam teil und wurde am 12.02.1942 zum Leutnant befördert. Als solcher kam er am 16.02.1942 als Zugführer ins Infanterie-Ersatz-Bataillon 44 und wurde am 22.03.1943 in die Führer-Reserve der Heeresgruppe Nord versetzt.
Am 29.03.1942 kam Bahr als Zugführer in die 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 44 und wurde dort am 30.04.1943 zum Oberleutnant befördert. Vorher wurde er am 02.05.1943 zum Adjutant des III. Bataillons ernannt.
Am 20.01.1944 zum Führer der 7. Kompanie ernannt, wurde er im März durch ein Infanteriegeschoss an beiden Beinen verwundet. Wieder genesen übernahm er den Posten eines Kompanieführers in Grenadier-Ersatz-Bataillon 44.
Am 16.06.1944 wieder Führer und ab dem 24.07.1944 Chef der 7. Kompanie zeichnete er sich im Sommer 1944 bei den Kämpfen um den Brückenkopf Kirischi besonders aus.
Im Rahmen seiner Division nahm Bahr an den Abwehrschlachten in Kurland teil, so auch an der 2. mit Beginn am 19.11.1944. Das Grenadier-Regiment 44 zerschlug dabei den sich anbahnenden feindlichen Durchbruch in Richtung Libau zwischen Vartaja und nördlich Engelpusi. Dabei bewies Bahr wiederholt besondere Tapferkeit, wurde aber am 25.11.1944 durch ein Artilleriegeschoss in Bauch und rechten Oberarm schwer verwundet. Aufgrund der Schwere der Verwundungen verstarb Oberleutnant Artur Bahr am 27.11.1944 auf dem Hauptverbandsplatz Eglienie.
Posthum erhielt er am 03.12.1944 das Ritterkreuz und wurde am 15.01.1945 nachträglich zum Hauptmann befördert.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 01.05.1941 Infanterie-Sturmabzeichen in Silber 01.08.1941
Unteroffizier 01.07.1941 Eisernes Kreuz II. Klasse 05.09.1941
Fahnenjunker-Feldwebel 01.02.1942 Medaille Winterschlacht im Osten 12.08.1942
Leutnant 12.02.1941 -200- m. Wirk. v. 01.02.1942 ohne RDA Eisernes Kreuz I. Klasse 25.07.1943
Leutnant 25.03.1942 -200- erh. RDA v. 01.02.1942(73) Verwundetenabzeichen in Schwarz 28.03.1944
Oberleutnant 30.04.1943 -2910- m. Wirk. v. 01.03.1943 (RDA v. 01.03.1943(42e)) Nahkampfspange in Bronze 27.07.1944
Hauptmann 15.01.1945 -202- m. Wirk. v. 01.11.19144 (RDA v. 09.11.1944(147)) Nennung im Ehrenblatt 25.11.1944
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 03.12.1944

Buchhinweise:

                   

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