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Ritterkreuzträger Hans Baindner
Gefreiter, Jägertruppe

02.04.194415.03.1944

Hans Baindner wurde am 30.01.1924 in Kaufbeuren/Bayern geboren, trat am 13.01.1943 der Wehrmacht bei und erhielt seine Grundausbildung beim Gebirgsjäger-Ersatz-Regiment 99.
Am 01.02.1943 kam Baindner in die 2. Kompanie des mittlerweile in Reserve-Gebirgsjäger-Bataillons 99 umbenannten Ersatz-Bataillons.
Am 26.09.1943 wurde Baindner in die 11. Kompanie des Jäger-Regiments 228, der 101. Jäger-Division, versetzt, wo er als MG-Schütze Verwendung fand. Baindner wurde in der Folge bei den Einsätzen der Division an der Wotanstellung, dem Raum südlich Saporoshje am Dnjepr, eingesetzt. Im November 1943 folgten Kämpüfe am unteren Dnjepr, beiderseits Berislaw und Kämpfe im Raum Winniza. Das Eiserne Kreuz II. Klasse erwarb er sich während dieser Kämpfe. Das der 2. Klasse wurde ihm aufgrund seiner Erfolge bei den Abwehrkämpfen im Kessel von Kamenez-Podolsk verliehen.
Am 09.04.1944 brach ein von Panzern unterstütztes gegnerisches Bataillon in die HKL der 11. Kompanie im Kampfraum Usciezko ein. Zwei der Panzer verhielten und nahmen die Verteidiger unter direkten Beschuss. Da dem Regiment keinerlei Panzerabwehrwaffen zur Verfügung standen, entwickelte sich die Lage bedrohlich. Baindner fasste daraufhin den Entschluss die beiden Panzer im Nahkampf anzugehen und pirschte sich, bewaffnet nur mit einer Faustpatrone, an der Infanterie vorbei, an die beiden Panzer an. Nach dem dritten Versuch vernichtete er einen der beiden Panzer. Durch die Explosion des einen Panzers bootete die Besatzung des anderen aus, so dass dieser Panzer unbeschädigt in die Hände der Verteidiger geriet. Die Vernichtung beider Panzer geriet für das Regiment zum Angriffssignal und der feindliche Brückenkopf Usciezko konnte vollständig ausgeräumt werden. Für seinen tapferen und mutigen Einsatz wurde Baindner zum Ritterkreuz eingereicht und erhielt dieses am 24.06.1944.
Am 13.07.1944 wurde Baindner zum Jäger-Ersatz-Bataillon 75 nach Donaueschingen versetzt und überlebte so den Krieg.
Hans Baindner verstarb am 09.05.2003 in seiner Heimatstadt Kaufbeuren.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Jäger 01.02.1943 (laut Meldung) Eisernes Kreuz II. Klasse

15.03.1944

Gefreiter 16.04.1944 (laut Meldung) Eisernes Kreuz I. Klasse 02.04.1944
Infanterie-Sturmabzeichen in Silber ???
Verwundetenabzeichen in schwarz ???
Nahkampfspange in Bronze ???
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 24.06.1944
Panzervernichter-Abzeichen ???
Panzervernichter-Abzeichen ???

Buchhinweise:

               

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