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Ritterkreuzträger Konrad Barde
Generalmajor

26.12.1941

Konrad Barde (früher angeblich Badziura) wurde am 13.11.1897 in Alt-Rosenberg geboren und trat am 15.11.1916 als Kriegsfreiwilliger der Kaiserlichen Armee bei, wo er bis zum 02.03.1917 zunächst zu einem Feld-Artillerie-Regiment gehörte und dann zum Feld-Artillerie-Regiment 602 kam, wo er am 13.05.1917 zum Gefreiten befördert wurde.
Am 14.05.1918 zum Leutnant der Landwehr befördert, kam Barde am 09.09.1918 als Nachrichtenoffizier in den Stab der II. Abteilung seines Regiments.
Am 01.07.1919 verabschiedet, wurde er jedoch bereits am 15.01.1919 wieder reaktiviert und als Batterieoffizier im Feld-Artillerie-Regiment 6 eingesetzt, wo er am 09.03.1919 den Posten des Stellvertretenden Adjutanten übernahm.
Am 13.04.1919 Batterieoffizier bei der 4. Batterie, erhielt er am 12.07.1919 erneut den Posten des Stellvertretenden Adjutanten der II. Abteilung und am 15.05.1920 den des Batterieoffiziers in der 7. Batterie.
Am 31.12.1920 verabschiedet, trat Barde am 02.09.1921 der Polizei bei, wurde hier Zugführer bei der 4. Hundertschaft in Kreuzberg und wechselte am 25.06.1922 als Polizei-Leutnant und Zugführer zur Radfahr-Abteilung nach Beuthen. Als solcher wurde er am 14.08.1922 verabschiedet, aber schon am 25.10.1922 wieder reaktiviert und Zugführer bei der 2. Hundertschaft in Oppeln. Zugleich besuchte er vom 15.01.1924 bis zum 10.04.1924 die Höhere Polizeischule in Eiche und wurde am 23.04.1924 zum Leiter  des Polizeireviers Mikultschütz ernannt, wo er am 01.10.1924 zum Polizei-Oberleutnant befördert wurde.
Am 07.01.1927 wechselte Barde zur Kriminalpolizei nach Hindenburg und wurde dort am 15.02.1927 zum Leiter des Polizeireviers 1 ernannt. Vom 11.04.1927 bis zum 20.04.1927 versah er seinen Dienst beim Grenz-Polizeirevier in Hindenburg und wurde am 20.04.1927 Ia-Sachbearbeiter bei der Führung der Schutzpolizei Gleiwitz.
Am 01.12.1929 zum Führer der 4. Bereitschaftspolizei in Hindenburg ernannt, wurde er als solcher am 01.04.1930 zum Polizei-Hauptmann befördert.
Zeitgleich mit seiner dortigen Tätigkeit, wurde Barde als Ausbilder in Berlin, als Führer der 4. Bereitschaftspolizei in Hagen eingesetzt und besuchte verschiedene Lehrgänge in Frankenstein, Eiche und Jüterbog. Außerdem versah er seinen Dienst auf dem Truppenübungsplatz Neuhammer und Döberitz, wurde Führer der 2. Verstärkungs-Hundertschaft in Hindenburg, kam zum Infanterie-Regiment "Breslau" und trat schließlich am 15.10.1935 als Hauptmann dem Heer bei. Dort versah er seinen Dienst zunächst im Stab des I. Bataillons des Artillerie-Regiments 64 und wurde am 06.10.1936 Batteriechef im Artillerie-Regiment 44, wo er am 01.01.1937 zum Major befördert wurde.
Am 01.03.1938 übernahm Barde das Kommando über die I. Abteilung des Regiments, das der 8. Infanterie-Division unterstellt war. Mit dieser nahm er am Feldzug in Südpolen und am Westfeldzug teil, bis die Abteilung den Stab zum Aufbau des Artillerie-Regiments 104 abgab, wodurch Barde am 23.11.1940 das Kommando über die IV. Abteilung des Artillerie-Regiments 104 übernahm. Mit seinem Regiment nahm Barde, am 01.07.1940 zum Oberstleutnant befördert, am Feldzug gegen Russland teil, wobei das Regiment im Rahmen der 102. Infanterie-Division im Mittelabschnitt eingesetzt wurde und in schweren Kämpfen um Rshew stand.
Am 26.03.1942 wurde er mit der Führung des Artillerie-Regiments 104 beauftragt, dessen Kommando er, nach seiner Beförderung zum Oberst am 01.04.1942, am 20.07.1942 übernahm.
Als Oberst und Kommandeur des Regiments wurde er am 05.01.1943 für die schweren Kämpfe im Frontbogen Rshew mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Am 01.02.1944 in die Führer-Reserve versetzt, erhielt er am 07.06.1944 den Posten des ArKo 186 und wurde am 19.09.1944 wieder in die Reserve abgegeben. Dort besuchte er vom 19.10.1944 bis zum 15.11.1944 zugleich einen Divisionsführer-Lehrgang und versah vom 01.12.1944 bis zum 29.12.1944 seinen Dienst für Sonderaufgaben beim Reichsführer-SS.
Am 29.12.1944 wurde er mit der Führung des Kommandos über die 338. Infanterie-Division, bzw. am 18.01.1945 über die 198. Infanterie-Division beauftragt. Unter gleichzeitiger Beförderung zum Generalmajor übernahm Barde am 01.03.1945 das Kommando über die 198. Infanterie-Division. Als deren Kommandeur beging Konrad Barde am 04.05.1945 in Traunstein Selbstmord.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 13.05.1917 Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK ???
Unteroffizier 16.11.1917 Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK ???
Vizefeldwebel 13.12.1917 Ehrenkreuz für Frontkämpfer ???
Leutnant der Landwehr 14.05.1918 Medaille zur Erinnerung an den 01.10.1938 mit Spange Prager Burg ???
Polizei-Leutnant 02.09.1921 Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Polizei-Oberleutnant 01.10.1924 Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Polizei-Hauptmann 01.04.1930 Deutsches Kreuz in Gold 26.12.1941
Hauptmann 15.10.1935 Medaille Winterschlacht im Osten 00.00.1942
Major 01.01.1937 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 05.01.1943
Oberstleutnant 01.07.1940
Oberst 01.04.1942
Generalmajor 01.03.1945

Buchhinweise:

                   

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