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Ritterkreuzträger Otto Barth
Generalmajor, Artillerie

09.10.1943

Otto Barth wurde am 18.06.1891 in Dresden geboren, legte dort sein Abitur ab und trat am 30.03.1911 der königlich-sächsischen Armee bei, wo er zum Feldartillerie-Regiment 64 nach Pirna kam.
Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges kommt der am 09.08.1912 zum Leutnant beförderte Otto Barth, als Batterieoffizier seines Regiments an die Westfront, wo er bereits am 17.08.1914 verwundet wird und bis zum 01.06.1915 im Lazarett liegt.
Nach seiner Genesung kommt er als Ordonnanzoffizier in den Stab seines Regiments und wird am 01.12.1915 zum Adjutanten der II. Abteilung ernannt.
Mit gleichem Posten betraut kommt Barth am 14.06.1916 in den Regimentsstab und wird dort am 22.05.1917 zum Oberleutnant befördert.
Am 05.07.1917 übernimmt er als Chef eine Batterie seines Regiments und vom Juni 1918 bis zum Juli 1918 zugleich den Posten des stellvertretenden Adjutanten beim Artilleriekommandeur 123, bzw. von August 1918 bis zum 11.11.1918 den Posten des stellvertretenden Adjutanten der 32. Infanterie-Division.
Mit Waffenstillstand verbleibt Barth mit 11.11.1918 beim Feldartillerie-Regiment 64 und wird schließlich am 31.03.1920 verabschiedet.
Vom 01.04.1920 ist er Angestellter bei der Porzellan-Manufaktur in Burgau/Saale, vom 01.10.1922 bei der Firma Gebrüder Armhold in Dresden, vom 01.12.1924 bei der Firma Constantin Seidel & Co. in Dresden und vom 01.03.1925 bei der Firma Hermes-Kredit-Versicherungs-AG in der Niederlassung Dresden.
Am 01.05.1935 trat Barth, unter gleichzeitiger Beförderung zum Hauptmann, dem Heer bei und übernimmt das Kommando über eine Batterie des Artillerie-Regiments 4, wo er am 01.03.1937 zum Major befördert wurde.
Ein Jahr später, am 01.03.1938, wird er zum Kommandeur der I. Abteilung des Artillerie-Regiments 17 und im Januar 1940 zum Kommandeur der III. Abteilung ernannt. Nach dem Feldzug gegen Polen und Frankreich wird er am 01.08.1940 zum Oberstleutnant befördert.
Am 11.12.1940 übernimmt Barth das Kommando über das Artillerie-Regiment 117, der 111. Infanterie-Division und führt diese durch Südrussland über den Donez in den Kaukasus, wird am 01.02.1942 zum Oberst befördert und befindet sich mit seinen Soldaten 1943 am Kuban und am Mius. Für die dortigen Kämpfe wird Barth am 15.05.1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Ganze 3 Tage später wird er am 18.05.1943 in die Führer-Reserve versetzt und am 17.09.1943 als Lehrgangsleiter an der Artillerieschule I eingesetzt.
Barth nimmt dann vom 14.07.1944 bis zum 29.07.1944 am 14. Divisionsführerlehrgang teil und wird am 29.07.1944 zum Dienst zur Heeresgruppe Nord versetzt, wo er am 15.08.1944 mit der Führung der 30. Infanterie-Division beauftragt wird. Unter gleichzeitiger Beförderung zum Generalmajor übernimmt Barth am 09.11.1944 das Kommando über diese Division.
Am 16.02.1945 zum Kommandeur der 21. Feld-Division (L) ernannt, dabei handelte es sich hierbei lediglich um eine Art Stab zbV. im Kurland-Brückenkopf, der gelegentlich auch als Gruppe Barth bezeichnet wurde, gerät er als solcher in sowjetische Gefangenschaft, aus der er am 09.10.1955 entlassen wird.
Otto Barth verstarb am 03.05.1963 in Erlangen.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fahnenjunker 30.03.1911 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 08.05.1943
Fähnrich 26.11.1911 Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK
Leutnant 09.08.1912 Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK

Oberleutnant 22.05.1917 Eisernes Kreuz II. Klasse
Hauptmann 01.09.1936 Eisernes Kreuz I. Klasse
Major 01.03.1937 Deutsches Kreuz in Gold 25.08.1943
Oberstleutnant 01.08.1940 Ritterkreuz des Sächs. Militär-St. Heinrichs-Orden ???
Oberst 01.02.1942 Ehrenkreuz für Frontkämpfer ???
Generalmajor 09.11.1944 Medaille Winterschlacht im Osten ???
Ärmelband Kurland ???

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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