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Ritterkreuzträger Otto Barth
Generalmajor, Artillerie

   

  
Otto Barth wurde am 18.06.1891 in Dresden geboren, legte dort sein Abitur ab und trat am 30.03.1911 der
königlich-sächsischen Armee bei, wo er zum Feldartillerie-Regiment 64 nach Pirna kam.
Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges kommt der am 09.08.1912 zum Leutnant beförderte
Otto Barth, als Batterieoffizier seines Regiments an die Westfront, wo er bereits
am
17.08.1914 verwundet wird und bis zum 01.06.1915 im Lazarett liegt.
Nach seiner Genesung kommt er als Ordonnanzoffizier in den Stab seines Regiments
und wird am 01.12.1915 zum Adjutanten der II. Abteilung ernannt.
Mit gleichem Posten betraut kommt Barth am 14.06.1916 in den Regimentsstab und
wird dort am 22.05.1917 zum Oberleutnant befördert.
Am 05.07.1917 übernimmt er als Chef eine Batterie seines Regiments und vom Juni
1918 bis zum Juli 1918 zugleich den Posten des stellvertretenden Adjutanten
beim Artilleriekommandeur 123, bzw. von August 1918 bis zum 11.11.1918 den Posten
des stellvertretenden Adjutanten der 32. Infanterie-Division.
Mit Waffenstillstand verbleibt Barth mit 11.11.1918 beim Feldartillerie-Regiment
64 und wird schließlich am 31.03.1920 verabschiedet.
Vom 01.04.1920 ist er Angestellter bei der Porzellan-Manufaktur in Burgau/Saale,
vom 01.10.1922 bei der Firma Gebrüder Armhold in Dresden, vom 01.12.1924 bei der
Firma Constantin Seidel & Co. in Dresden und vom 01.03.1925 bei der Firma
Hermes-Kredit-Versicherungs-AG in der Niederlassung Dresden.
Am 01.05.1935 trat Barth, unter gleichzeitiger Beförderung zum Hauptmann, dem
Heer bei und übernimmt das Kommando über eine Batterie des Artillerie-Regiments
4, wo er am 01.03.1937 zum Major befördert wurde.
Ein Jahr später, am 01.03.1938, wird er zum Kommandeur der I. Abteilung des
Artillerie-Regiments 17 und im Januar 1940 zum Kommandeur der III. Abteilung
ernannt. Nach dem Feldzug gegen Polen und
Frankreich wird er am 01.08.1940 zum Oberstleutnant befördert.
Am 11.12.1940 übernimmt Barth das Kommando über das Artillerie-Regiment 117, der
111. Infanterie-Division und führt diese durch Südrussland über den Donez in den
Kaukasus, wird am 01.02.1942 zum Oberst befördert und befindet sich mit seinen
Soldaten 1943 am Kuban und am Mius. Für die dortigen Kämpfe wird Barth am
15.05.1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Ganze 3 Tage später wird er am
18.05.1943 in die Führer-Reserve versetzt und am 17.09.1943 als Lehrgangsleiter
an der Artillerieschule I eingesetzt.
Barth nimmt dann vom 14.07.1944 bis zum 29.07.1944 am 14. Divisionsführerlehrgang teil und wird am 29.07.1944 zum Dienst zur Heeresgruppe
Nord versetzt, wo er am 15.08.1944 mit der Führung der
30. Infanterie-Division
beauftragt wird. Unter gleichzeitiger Beförderung zum Generalmajor übernimmt
Barth am 09.11.1944 das Kommando über diese Division.
Am 16.02.1945 zum Kommandeur der 21. Feld-Division (L) ernannt, dabei handelte
es sich hierbei lediglich um eine Art Stab zbV. im Kurland-Brückenkopf, der
gelegentlich auch als Gruppe Barth bezeichnet wurde, gerät er
als solcher in sowjetische Gefangenschaft, aus der er am 09.10.1955 entlassen
wird.
Otto Barth verstarb am 03.05.1963 in Erlangen.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Fahnenjunker |
30.03.1911 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
08.05.1943 |
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Fähnrich |
26.11.1911 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK |
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Leutnant |
09.08.1912 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK |
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Oberleutnant |
22.05.1917 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
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Hauptmann |
01.09.1936 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
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Major |
01.03.1937 |
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Deutsches Kreuz in Gold |
25.08.1943 |
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Oberstleutnant |
01.08.1940 |
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Ritterkreuz des Sächs. Militär-St. Heinrichs-Orden |
??? |
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Oberst |
01.02.1942 |
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Ehrenkreuz für Frontkämpfer |
??? |
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Generalmajor |
09.11.1944 |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
??? |
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Ärmelband Kurland |
??? |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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