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Ritterkreuzträger Hans Dieter von Basse
Oberstleutnant, Panzer-Füsiliere

12.03.1944 als Major und Kommandeur I./FüsRgt. "Großdeutschland"18.07.194117.06.194004.12.194023.07.1942

Karl Hans Dieter von Basse wurde am 16.06.1916 in Hagen/Westfalen geboren und trat am 20.10.1936, als Schütze, der 1. Kompanie des Infanterie-Regiments 47 in Lüneburg bei, wo er am 01.06.1937 zum Fahnenjunker ernannt und am 01.09.1937 zum Unteroffizier befördert wurde.
Nach Kommandierung an die Kriegsschule Dresden, am 10.10.1937, nimmt von Basse vom 02.07.1938 bis zum 10.08.1938 an einem Waffen-Lehrgang für Oberfähnriche an der Infanterieschule Döberitz teil. Mit Ende der Ausbildung wird er zum Infanterie-Regiment 51 versetzt, wo er am 01.09.1938 zum Leutnant befördert wird und als solcher den Posten eines Zugführers erhält.
Am 06.02.1940 wird von Basse zum Bataillonsadjutanten ernannt und nimmt als solcher am Feldzug gegen Frankreich teil. Während der Kämpfe übernimmt er am 13.06.1940 den Posten eines Zugführers der 13. (IG) Kompanie seines Regiments. Möglicherweise ist er bereits seit dem 13.06.1940 Chef dieser Kompanie und wird dann am 14.09.1940 zum Oberleutnant und am 15.02.1943 zum Hauptmann befördert.
Am 18.03.1943 wird er mit Wirkung vom 22.01.1943 zum Chef der 17. (IG) Kompanie des Füsilier-Regiments "Großdeutschland" ernannt. Gleichzeitig übernimmt er bis zum 30.06.1943 die Führung des I. Bataillons. Am 01.07.1943 wird er zum Chef des I. Bataillons ernannt und am 23.11.1943 zum Deutschen Kreuz eingereicht.
Am 20.02.1944 zum Major befördert griff am 09.08.1944 sein SPW-Bataillon ostwärts an Wilkowischken vorbei in Richtung Norden an. Als am 12.08.1944 westlich Schaulen bei Kursenai die Gefahr eines gegnerischen Durchbruches am größten war und dadurch die letzte Landverbindung zwischen Heeresgruppe Nord und Mitte bedroht wurde, griff die Panzer-Grenadier-Division "Großdeutschland" in die Kämpfe ein. Am 16.08. erreichte man das 1. Ziel der Division, den Venta-Abschnitt bei Kursenai. Von Basse stürmte dort mit einigen seiner Männer die letzte noch intakte Brücke in Kursenai und besetzte das am anderen Ufer liegende feindliche Grabensystem. Der Regimentskommandeur Oberst Horst Niemack verlieh daraufhin dem Bataillon den Namen "Löwen-Bataillon" und schlug den Kommandeur Major von Basse zum Ritterkreuz vor, welches ihm am 10.09.1944 verliehen wurde. Major von Basse und der Unteroffizier Hans Roger von der 1. Kompanie erhielten ihre Ritterkreuze bei einer gemeinsamen Verleihungszeremonie im Feld.
Am 20.12.1944 übernimmt von Basse die Führung des Panzerkorps-Füsilier-Regiments "Großdeutschland". Am 26.03.1945 wird er mit Wirkung vom 25.03.1945 in die Führer-Reserve, unter gleichzeitiger Kommandierung an die Panzertruppenschule Bergen zu einem Regimentsführer-Lehrgang, versetzt. Die Versetzung kann er jedoch aufgrund der Frontlage nicht antreten und bleibt so bei seinem Regiment wo er am 01.04.1945 zum Oberstleutnant befördert wird.
Am 16.04.1945 wird von Basse auf dem Bahnhof Godnicken, nördlich Gafflen im Samland, mit seiner Kampfgruppe eingeschlossen. Beim finalen Sturm des Gegners soll von Basse einer der letzten gewesen sein, die zurückschossen. Alle Angehörige dieser Kampfgruppe kamen dabei ums Leben. Von Basse selbst wurde durch einen Kopfschuss tödlich getroffen.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fahnenjunker 01.06.1937 ernannt Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 10.09.1944
Gefreiter 01.06.1937 befördert Eisernes Kreuz II. Klasse

17.06.1940

Unteroffizier 01.09.1937 Eisernes Kreuz I. Klasse 18.07.1941
Fähnrich 28.03.1938 m. Wirk. v. 01.03.1938 Deutsches Kreuz in Gold 12.03.1944
Oberfähnrich 01.06.1938 Infanterie-Sturmabzeichen in Silber 04.12.1940
Leutnant 01.09.1938 -6332- unter Vorbeh. der Festsetz. eines RDA Medaille Winterschlacht im Osten 23.07.1942
Leutnant 31.12.1938 -200- erh. RDA vom 01.01.1939(1307)
Leutnant 23.05.1940 -3320- erh. neues RDA v. 01.09.1938(1307)
Oberleutnant 14.09.1940 -90- m. Wirk. v. 01.10.1940 (RDA v. 01.10.1940(99)
Hauptmann 15.02.1943 -1210- m. Wirk. v. 01.12.1942 (RDA v. 01.12.1942(205)
Major 20.02.1944 -610- m. Wirk. v. 01.12.1943 (RDA v. 01.12.1943(68d)
Oberstleutnant m. Wirk. v. 01.04.1945 posthum

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