Friedrich Bauer wurde am 23.09.1913 in Bamberg/Oberfranken
geboren und besuchte zunächst die Volks- und Oberrealschule Bamberg und dann die
Lehrerbildungsanstalt in Bamberg, wo er seine Reifeprüfung ablegte.
Nach Ableistung des freiwilligen Arbeitsdienstes trat er am 28.10.1935 als
Freiwilliger der Panzerabwehr-Abteilung 17 in Nürnberg/Fürth bei, besuchte 1937
die Kriegsschule in Potsdam und wurde am 10.11.1938 Zugführer in der
Panzerabwehr-Abteilung 17. Die Beförderung zum Leutnant erfolgte bereits am
01.01.1938.
Mit seiner Kompanie nimmt er am Polenfeldzug teil und wird dann Lehroffizier an
der Panzertruppenschule Wünsdorf und nimmt so nicht am Westfeldzug teil.
Im jahre 1941 nimmt er am Feldzug gegen die Sowjetunion teil, wird im Jahre 1942
auf Panzer an der Panzertruppenschule umgeschult und am 01.07.1942 zum Hauptmann
befördert. Davor erfolgte am 10.04.1942 die Ernennung zum Kompaniechef in einem
Panzer-Regiment, wahrscheinlich dem Panzer-Regiment 33, wo er später kurzzeitig
die Führung der I. Abteilung übernimmt.
Am 06.07.1943 wird er durch einen Splitter in Nervengegend verwundet und kommt
ins Lazarett, dort verstarb er schließlich aufgrund der Schwere seiner
Verwundungen am 10.09.1943.
Für seine Leistungen erhielt er am 13.09.1943 als Hauptmann und Führer der I.
Abteilung des Panzer-Regiments 33 posthum das Ritterkreuz. Der Vorschlag zum
Ritterkreuz ging noch am 08.09.1943 beim Heerespersonalamt ein. Während der
Kämpfe im Orelbogen wurde die Flanke seiner Abteilung durch 45 Feindpanzer
bedroht. In kurzem Kampf griff er mit seinen 16 eigenen Panzern den Feind an und
vernichtete ohne eigene Verluste insgesamt 30 Panzer, von denen 26 schwere
sowjetische und 3 schwere Panzer aus US-Produktion waren. Durch diesen Gegenstoß
wurde eine beherrschende Höhe gewonnen und so ein Durchbruchsversuch des Feindes
zerschlagen.
Das Grab Friedrich Bauers befindet sich im Raum Saporoshje, bei Iwanowka.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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