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Ritterkreuzträger Johann "Hans" Bauer
Feldwebel, Gebirgsjäger

      
Johann Bauer wurde am 15.12.1916 in Metten an der Donau/Deggendorf als Sohn
des Landwirts Josef Bauer geboren und trat am 15.11.1938 dem Gebirgs-Jäger-Regiment 99
bei, wo er der 6. Kompanie zugeteilt wurde. Mit dieser nahm er dann in der
Folge am Polen-, West- und Balkan-Feldzug, sowie ab 19041 an der Ostfront,
teil.
Nachdem die russischen Armeen im mittleren Donbogen eingeschlossen wurden,
versuchten diese in der Nacht vom 26. auf den 27.05.1942 in Richtung
Bakscharnovka auszubrechen. An entscheidender Stelle behielt Bauer auf sich
allein gestellt die Nerven und vollbrachte aus eigener Entschlusskraft bei
Nacht eine Tapferkeitstat. Nachdem seine Munition ausgegangen war verteidigte
er sich mit Hieb- und Stichwaffen, wodurch der drohende Durchbruch des Gegners
im Raum Barwenkowo bei Charkov dank Bauers Aushalten verhindert werden konnte.
Als Oberjäger und sMG-Gruppenführer in der 6. Kompanie des Gebirgs-Jäger-Regiments
99 der
1. Gebirgs-Division erhielt er dafür am 27.06.1942 das Ritterkreuz.
Am 31.05.1944, noch immer bei der 6. Kompanie, auf dem Balkan verwundet und ins Lazarett
verlegt, kommt Bauer am 15.07.1944 in die 1. (A) Kompanie des
Gebirgs-Jäger-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillons 98, wo er wohl auch das
Kriegsende erlebte.
Bis Ende des Krieges zum Feldwebel befördert verstarb Johann Bauer am
14.01.1974 in seiner Heimatstadt Metten/Deggendorf.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
01.03.1940 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
14.07.1940 |
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Oberjäger |
26.01.1942 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
01.06.1942 |
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Feldwebel |
17.09.1942 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
27.06.1942 |
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Infanteriesturmabzeichen in Silber |
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Verwundetenabzeichen in schwarz |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
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Schützenschnur |
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Reichssportabzeichen in Bronze |
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EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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