Ludwig Bauer wurde am 24.07.1912 in Inzing/Bayern als Sohn eines
Wagenbauermeisters geboren und trat am
22.04.1940 der 3. Schwadron der Fahr-Ersatz-Abteilung 7 bei. Seine
Erkennungsmarke trug die Angaben: -163- 1. Grenadier-Ersatz-Bataillon 61.
Am 23.08.1941 kommt er zur 2. Kompanie der Veterinär-Ersatz-Abteilung 7 nach
Freising und wird am 05.02.1942 in die Veterinär-Kompanie 387 versetzt.
Am 01.05.1941 zum Gefreiten befördert, kommt Bauer am 11.09.1942 in die 6.
Kompanie des Grenadier-Regiments 541, bzw. am 27.02.1942 in die 9. Kompanie
des Grenadier-Regiments 542.
Nach einer Verwundung kommt er am 14.06.1944 in die 1. Marsch-Kompanie des
Grenadier-Ersatz-Bataillons 61 und dann, seit dem 01.10.1943 Unteroffizier, in
die 1. Kompanie des Grenadier-Regiments 117 nach Italien.
Später als Gruppenführer in der 5. Kompanie eingesetzt, nimmt Bauer an den
Abwehrkämpfen der 98. Infanterie-Division an der Adria teil. Dort zeichnete
sich Bauer, am 07.09.1944, bei der Rückeroberung der Ortschaft Il Palazzo
besonders aus.
Für diese Kämpfe wird er am 23.10.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Kurze Zeit später wird Ludwig Bauer in den Kämpfen verwundet und verstirbt
schließlich am 26.10.1944 auf dem Hauptverbandsplatz St. Lamzo bei Morciano,
südlich Rimini.. Posthum wird er zum Feldwebel befördert.
Neben Ludwig musste die Familie auch den Verlust des Bruders Richard, der als
Gefreiter im August 1943 bei Smolensk sein Leben verlor und des Bruders
Gottfried, der als Oberfeldwebel im Juli 1943 an der Ostfront sein Leben
verlor, verkraften