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Ritterkreuzträger Adolf Baum
Leutnant der Reserve, Füsiliere

15.02.194214.09.194125.02.194220.02.194420.03.194001.08.194205.02.1942

Adolf Baum wurde am 19.03.1914 in Hirzenhain/Dillkreis in Hessen geboren und absolvierte vom 28.10.1935 bis zum 30.09.1936 seine Wehrpflicht beim Infanterie-Regiment 36 in Wetzlar und Ludwigshafen und dann bis zum 30.09.1937 beim Infanterie-Regiment 110 in Mannheim.
Im Zuge der Mobilmachung eingezogen, kommt er als Unteroffizier der Reserve in die 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 181 und nimmt so an der Sicherung des Westwalls teil.
Am 03.02.1940 wechselt er in den Stab des II. Bataillons des Infanterie-Regiments 205 und am 20.03.1940 in die 5. Kompanie des Übungs-Infanterie-Regiments 2 und von dort wieder in den Stab des II. Bataillons.
Baum nimmt dann an den Kämpfen in Westeuropa teil^, ist Mitglied der Besatzungstruppe und des Wachregiments Paris. Ab dem  22.06.1941 beginnt für Baum der Feldzug gegen die Sowjetunion, der ihn bis südwestlich Moskaus, nach Sserpuchov, führt. Auf dem Rückzug vor Moskau wird er am 23.01.1942 verwundet verbleibt aber bei der Truppe und wird in den Stab des Divisions-Füsilier-Bataillons 197 versetzt.
Am 25.02.1942 wegen Tapferkeit zum Oberfeldwebel befördert, wechselt Baum am 01.08.1942 in den Stab des II. Bataillons des Infanterie-Regiments 205, von dort dann in den Stab des nunmehrigen Grenadier-Regiments 205 und kehrt dann wieder in den Stab des II. Bataillons zurück.
Am 16.12.1943 wird er in den Stab des Divisions-Füsilier-Bataillons 197 versetzt, wo er den Posten eines Zugführers in der 1. Kompanie übernimmt. Baum hielt in den ersten Märztagen des Jahres 1944 den Südwestteil des Brückenkopfes Nowiki, über die Lutschessa, südlich Witebsk. Gegen eine Übermacht von 400 Gegnern hielt Baum den Brückenkopf mit den ihm unterstellten 12 Mann. Baum ging gar zum Gegenangriff über und schlug den Gegner, unter Zurücklassung von 136 Gefallenen, zurück. Baum trug damit wesentlich zum Halten des Brückenkopfes bei, was am 08.03.1944 im Wehrmachtsbericht erwähnt wurde. Adolf Baum erhielt dafür am 26.03.1944 das Ritterkreuz.
Am 01.08.1944 wegen Tapferkeit vor dem Feind zum Leutnant der Reserve befördert, kommt Baum am 10.09.1944 in den Stab des II. Bataillons des Grenadier-Regiments 279, wo er am 20.10.1944 an der ostpreußisch-litauischen Grenze verwundet und nach Königsberg, bzw. Herborn verlegt wurde.
Wieder genesen befindet er sich vom 01.02.1945 bis zum 24.05.1945 als Kurieroffizier im Stab des AOK 7.
Adolf Baum verstarb am 15.09.2003 in Eschenburg-Hirzenhain.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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