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Ritterkreuzträger Gregor Baunach
Major, Grenadiere

      
Gregor Baunach wurde am 12.01.1911 in Karbach bei Marktheidenfeld am
Main/Bayern geboren und trat am 01.10.1929 der 14. Kompanie des 21. (Bayr.)
Infanterie-Regiments bei. Von dort kam er am 01.04.1930 zur 3. Kompanie und am
01.10.1934 in die 7. Kompanie des Infanterie-Regiments Amberg, unter
gleichzeitiger Beförderung zum Unteroffizier. Nach Umbenennung des Regiments in
Infanterie-Regiment 41, gehörte Baunach ab dem 01.10.1936 zur 5. Kompanie, wo er
am 01.11.1937 zum Feldwebel befördert wurde.
Baunach wechselt dann am 05.11.1938 in die 11. Kompanie des Infanterie-Regiments
(mot.) 86 und gehörte im Zuge der Allgemeinen Mobilmachung, am 26.08.1939, als
Hauptfeldwebel zur 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 187. Durch die
Mobilmachung wurden viele Offiziere benötigt und so zog man langgediente
Soldaten aus dem Unteroffiziersstand heran, Offiziere zu werden. So besuchte
Baunach einen Offiziers-Anwärter-Auswahl-Lehrgang an der Infanterieschule. Alle
dortigen Kurse bestand er mit guten Ergebnissen.
Am 09.02.1940 zum Zugführer in der 5. Kompanie ernannt, wird er dort am
30.05.1940 zum Leutnant der Reserve befördert und am 14.10.1940 zum Führer der
3. Kompanie ernannt. Während des West-Feldzuges lag Baunach zunächst an der
belgischen grenze und stieß dann mit der 87. Infanterie-Division bis nach
Nordfrankreich vor, wo er sich in zahlreichen Häuserkämpfen im Besonderen
auszeichnete. Außerdem erlebt er die Besetzung der französischen Hauptstadt
Paris.
Nach Beginn des Russlandfeldzuges, übernimmt Baunach am 15.12.1940 die Führung
des I. Bataillons und wird als solcher am 18.01.1942 zum Oberleutnant der
Reserve befördert. Kurze Zeit später wird er Chef der 3. Kompanie, bzw. am
15.06.1942 Chef der 4. (MG) Kompanie des Regiments. Dort tritt er am 01.10.1942
in den aktiven Offiziersdienst über und wird am 01.02.1943 Führer des I.
Bataillons.
Am 02.03.1943 zum Kommandeur des III. Bataillons ernannt, wird er am 10.03.1943
zum Hauptmann befördert und am 14.06.1943 verwundet. Nach der Genesung im Stab
des Feld-Ersatz-Bataillons 187, kehrt er als Kommandeur wieder zu seinem
Bataillon zurück.
Daraufhin übernimmt Baunach am 14.04.1944 das Kommando über das I. Bataillon des
Grenadier-Regiments 173, wird als solcher am 20.05.1944 zum Major befördert und
übernimmt dann am 26.07.1944 das Kommando über das Grenadier-Bataillon 173, das
aus den Resten des Regiments bestand. Zusammen mit der 87. Infanterie-Division
wurde das Bataillon am 14.08.1944 in den Raum nördlich Walk verlegt, wo sie als
linke Division des II. Armee-Korps den Durchbruch des Gegners beiderseits
Sangaste in offensiver Art und Weise verhindern sollte. Am 16.08.1944 griff das
Grenadier-Bataillen 173 beiderseits der Strasse Sangaste-Jaanuste-Kassi bei
Piiri eine Geschützstellung, nahm diese und stiess in den Raum südwestlich Kassi
vor. Am 17.08.1944 eroberte es eine feindliche Stellung bei Kuldi, nahm die
Molkerei Madise und Kortsi, drehte bei Kassi nach Norden ein und nahm die Höhe
127,5. Danach erreichte es am Nachmittag den Ortsrand von Oriku. Dort zeichnete
sich Baunach in den nächsten Angriffs und Abwehrtagen besonders aus und wurde am
05.09.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Am 01.10.1944 Kommandeur des aufgefüllten Grenadier-Regiments 173, kommt Baunach
mit Wirkung zum 22.01.1945 an die Infanterieschule Döberitz, wo er als
Lehr-Offizier eingesetzt wird und außerdem als Lehrgruppen-Kommandeur im
Lehrstab I vorgesehen ist. Als solcher im Großraum Berlin eingesetzt, gilt er
seit dem 01.05.1945 als vermisst und wurde nach dem Krieg für tot erklärt.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
??? |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
20.01.1943 |
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Unteroffizier |
??? |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
??? |
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Feldwebel |
??? |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
??? |
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Leutnant der Reserve |
??? |
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Deutsches Kreuz in Gold |
07.03.1942 |
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Oberleutnant der Reserve |
18.01.1942 |
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Hauptmann |
10.03.1943 |
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Oberst |
??? |
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EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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