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Ritterkreuzträger Gregor Baunach
Major, Grenadiere

07.03.1942 als Leutnant und Führer I./IR 18701.07.194011.06.194027.06.194028.11.194407.07.194307.08.1942

Gregor Baunach wurde am 12.01.1911 in Karbach bei Marktheidenfeld am Main/Bayern geboren und trat am 01.10.1929 der 14. Kompanie des 21. (Bayr.) Infanterie-Regiments bei. Von dort kam er am 01.04.1930 zur 3. Kompanie und am 01.10.1934 in die 7. Kompanie des Infanterie-Regiments Amberg, unter gleichzeitiger Beförderung zum Unteroffizier. Nach Umbenennung des Regiments in Infanterie-Regiment 41, gehörte Baunach ab dem 01.10.1936 zur 5. Kompanie, wo er am 01.11.1937 zum Feldwebel befördert wurde.
Baunach wechselt dann am 05.11.1938 in die 11. Kompanie des Infanterie-Regiments (mot.) 86 und gehörte im Zuge der Allgemeinen Mobilmachung, am 26.08.1939, als Hauptfeldwebel zur 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 187. Durch die Mobilmachung wurden viele Offiziere benötigt und so zog man langgediente Soldaten aus dem Unteroffiziersstand heran, Offiziere zu werden. So besuchte Baunach einen Offiziers-Anwärter-Auswahl-Lehrgang an der Infanterieschule. Alle dortigen Kurse bestand er mit guten Ergebnissen.
Am 09.02.1940 zum Zugführer in der 5. Kompanie ernannt, wird er dort am 30.05.1940 zum Leutnant der Reserve befördert und am 14.10.1940 zum Führer der 3. Kompanie ernannt. Während des West-Feldzuges lag Baunach zunächst an der belgischen grenze und stieß dann mit der 87. Infanterie-Division bis nach Nordfrankreich vor, wo er sich in zahlreichen Häuserkämpfen im Besonderen auszeichnete. Außerdem erlebt er die Besetzung der französischen Hauptstadt Paris.
Nach Beginn des Russlandfeldzuges, übernimmt Baunach am 15.12.1940 die Führung des I. Bataillons und wird als solcher am 18.01.1942 zum Oberleutnant der Reserve befördert. Kurze Zeit später wird er Chef der 3. Kompanie, bzw. am 15.06.1942 Chef der 4. (MG) Kompanie des Regiments. Dort tritt er am 01.10.1942 in den aktiven Offiziersdienst über und wird am 01.02.1943 Führer des I. Bataillons.
Am 02.03.1943 zum Kommandeur des III. Bataillons ernannt, wird er am 10.03.1943 zum Hauptmann befördert und am 14.06.1943 verwundet. Nach der Genesung im Stab des Feld-Ersatz-Bataillons 187, kehrt er als Kommandeur wieder zu seinem Bataillon zurück.
Daraufhin übernimmt Baunach am 14.04.1944 das Kommando über das I. Bataillon des Grenadier-Regiments 173, wird als solcher am 20.05.1944 zum Major befördert und übernimmt dann am 26.07.1944 das Kommando über das Grenadier-Bataillon 173, das aus den Resten des Regiments bestand. Zusammen mit der 87. Infanterie-Division wurde das Bataillon am 14.08.1944 in den Raum nördlich Walk verlegt, wo sie als linke Division des II. Armee-Korps den Durchbruch des Gegners beiderseits Sangaste in offensiver Art und Weise verhindern sollte. Am 16.08.1944 griff das Grenadier-Bataillen 173 beiderseits der Strasse Sangaste-Jaanuste-Kassi bei Piiri eine Geschützstellung, nahm diese und stiess in den Raum südwestlich Kassi vor. Am 17.08.1944 eroberte es eine feindliche Stellung bei Kuldi, nahm die Molkerei Madise und Kortsi, drehte bei Kassi nach Norden ein und nahm die Höhe 127,5. Danach erreichte es am Nachmittag den Ortsrand von Oriku. Dort zeichnete sich Baunach in den nächsten Angriffs und Abwehrtagen besonders aus und wurde am 05.09.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Am 01.10.1944 Kommandeur des aufgefüllten Grenadier-Regiments 173, kommt Baunach mit Wirkung zum 22.01.1945 an die Infanterieschule Döberitz, wo er als Lehr-Offizier eingesetzt wird und außerdem als Lehrgruppen-Kommandeur im Lehrstab I vorgesehen ist. Als solcher im Großraum Berlin eingesetzt, gilt er seit dem 01.05.1945 als vermisst und wurde nach dem Krieg für tot erklärt.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter ??? Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 20.01.1943
Unteroffizier ??? Eisernes Kreuz II. Klasse

???

Feldwebel ??? Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Leutnant der Reserve ??? Deutsches Kreuz in Gold 07.03.1942
Oberleutnant der Reserve 18.01.1942
Hauptmann 10.03.1943
Oberst ???

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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