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Ritterkreuzträger Rudolf Bayer
Oberleutnant der Reserve, Grenadiere

19.08.194301.02.194220.01.194228.11.194301.08.194219.10.1941
23.08.1943

Rudolf Bayer wurde am 10.03.1917 in Mannheim geboren und absolvierte vom 04.04.1938 bis zum 25.10.1938 seinen Arbeitsdienst in der RAD-Abteilung 3/323 in Erbringen.
Am 14.11.1938 der 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 110 in Heidelberg beigetreten, nimmt er mit dieser am Frankreich- und Russland-Feldzug teil.
Doch bereits am 26.06.1941 kommt er in die 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 256 versetzt, wo er am 01.01.1942 zum Feldwebel befördert wird. Von dort wechselt er am 12.04.1942 in die 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 258.
Ab 04.05.1942 gehörte Bayer zur Infanterie-Panzer-Jäger-Ersatz-Kompanie 112 in Darmstadt. Später in die 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 110 zurückversetzt, wird er dort am 01.08.1943 zum Oberfeldwebel befördert und am 01.12.1934 zum Reserve-Offiziers-Bewerber ernannt wird.
Nachdem am 02.11.1943 die 112. Infanterie-Division aufgelöst wurde und der Divisionsstab den Stab der Korps-Abteilung B bildete, bildete die Infanterie der Division, die Divisionsgruppe 112, in der das III./GR 110 und die übrigen Reste des Grenadier-Regiments 110 eingegliedert waren. Als diese Korps-Abteilung C zusammen mit weiteren dt. Einheiten, am 28.01.1944 bei Tscherkassy durch die 5. Garde-Panzer-Armee und der 6. Panzer-Armee eingekesselt wurden, versuchten die dt. verbände aus diesem Kessel auszubrechen. Zusammen mit der 5. SS-Division "Wiking" nahm die Korps-Abteilung C am 10.02.1944 die Ortschaft Schandorowka und am 12.02. Chilki und Komarowka. Am 16.02.1944 erfolgte der Ausbruch der beiden eingeschlossen Korps, wobei die Korps-Abteilung C von Chilki aus mit Stossrichtung über das Höhengelände südlich von Petrowskoje. Von dort nahm man dann den Weg nach Süden über den Gniloi Tikitsch. Während dieser Kämpfe zeichnete sich Bayer im besonderen aus und trug so dazu bei, daß der Ausbruch gelang. Bayer erhielt dafür am 21.02.1944 das Ritterkreuz als Zugführer in der 14. Kompanie des Grenadier-Regiments 110. Die Divisionsgruppe 112 trat dann am 10.03.1944, als Grenadier-Regiment 110, zur 88. Infanterie-Division über. Dort wurde Bayer dann am 10.05.1944 zum Leutnant der Reserve befördert.
Am 13.07.1944 wird Bayer schwer verwundet und erreichte am 14.07.1944 um 04.15 Uhr im bewusstlosen, sterbenden Zustand das Feldlazarett (mot.) 28, die dortige Chirurgische Abteilung in Sokal. Dort verstarb er schließlich gegen 07.15 Uhr. Die Beisetzung musste aufgrund der militärischen Lage bereits am 17.07.1944 durchgeführt werden, obwohl die Truppe keine Abordnung stellen konnte. Bayers Leichnam wurde zunächst in der Klosterkirche Sokal aufgebahrt und dann unter militärischem Ehrengeleit des Feldlazaretts, auf dem Heldenfriedhof Sokal beigesetzt.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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