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Ritterkreuzträger Fritz Friedrich Bachmann
Unteroffizier der Reserve, Panzergrenadiere

19.10.194407.03.194320.04.194328.02.194425.03.1944

Fritz Bachmann wurde am 08.02.1922 in Fessenheim im Kreis Nördlingen/Bayern geboren und trat am 01.12.1940 in die Kavallerie-Ersatz-Abteilung 17 in Schweinfurt ein.
Laut Meldung vom 09.04.1941 gehörte er dann zum Feld-Ersatz-Bataillon 84, wo er am 26.06.1941 verwundet wurde und bis zum 30.06.1941 im Feld-Lazarett 276 behandelt wurde.
Vom 30.08. bis 19.09.1941 erhielt er Ernteurlaub und vom 28.11.1941 bis zum 13.12.1941 Heimaturlaub.
Am 17.03.1942 kommt Bachmann in die 7. Kompanie des Schützen-Regiments 33.
Nach erneuter Verwundung befindet er sich ab dem 01.06.1942 in der Genesenden-Kompanie des Panzergrenadier-Ersatz-Bataillons 17.
Vom 04.07.1942 bis zum 09.07.1942 ist Bachmann im Reserve-Kriegslazarett VI in Warschau in der Abteilung H.I., vom 11.07.1942 bis zum 20.08.1942 im Reserve-Lazarett im Allgäu im Teillazarett Reichsbahnwaisenhorst. Nach anschließendem Genesungsurlaub kommt er am 03.09.1942 in die Genesenden-Kompanie des Panzergrenadier-Ersatz-Bataillons 12. Am 12.11.1942 kommt er dort in die Marschkompanie und wird am 29.11.1942 in die 4. Kompanie des Panzergrenadier-Regiments 152 versetzt, wo er am 03.03.1943 erneut verwundet und im Kriegslazarett 901 behandelt wird. Er kommt dann in die 1. Kompanie des Sturm-Bataillons 393, erhält Erholungsurlaub und wird laut Meldung vom 04.09.1943 in die Schnelle Abteilung 320 versetzt.
Vom 07.09.1943 bis zum 09.10.1943 im Kriegslazarett 920, wird er am 09.10.1943 der Feld-Genesenden-Kompanie 51 und später wieder der Schnellen Abteilung 320 zugeteilt.
Am 25.02.1944 in der 1. Genesenden-Kompanie des Panzergrenadier-Ersatz-Bataillons 59 in Jena, erhält er erneut Erholungsurlaub und kommt im August 1944 in die 1. Kompanie des Panzergrenadier-Regiments 7, der 7. Panzerdivision. Diese erreichte am 27.01.1945 Dirschau, wo es zu Kämpfen bei Lichtenau, Einlage, westlich des Nogat und an der Strasse Elbing-Danzig, etwa 10 Kilometer westlich Elbing, kam. Weiterhin versuchte man die Einschließung Elbings zu verhindern. Am 09./10.02.1945 unternahm die Division einen Gegenstoß nach Norden auf das mittlerweile eingeschlossene Elbing. Am 10./12.02. gelang es einem Teil der Besatzung nach Westen auszubrechen. Bei den Kämpfen um Elbing zeichnete sich Bachmann durch besondere Tapferkeit aus und wurde durch den Divisionskommandeur Dr. Mauß zum Ritterkreuz eingereicht. Am 05.04.1945 erhielt Fritz Bachmann als Obergefreiter der Reserve in der 1. Kompanie des Panzergrenadier-Regiments 7 das Ritterkreuz.
Am 23.03.1945 wird Bachmann im Kampfraum Elbing schwer verwundet und wird während seiner Behandlung dem Panzergrenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 15 in Kassel überstellt. Nach eigenen Angaben durchlief Bachmann bis zu diesem Tage 48 Nahkampftage. Eine Überprüfung ist jedoch nicht mehr möglich, da das Soldbuch nur noch unvollständig erhalten ist.
Fritz Bachmann verstarb am 27.12.2003 in Nördlingen.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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