Fritz Bachmann wurde am 08.02.1922 in Fessenheim im Kreis Nördlingen/Bayern
geboren und trat am 01.12.1940 in die Kavallerie-Ersatz-Abteilung 17 in
Schweinfurt ein.
Laut Meldung vom 09.04.1941 gehörte er dann zum Feld-Ersatz-Bataillon 84, wo
er am 26.06.1941 verwundet wurde und bis zum 30.06.1941 im Feld-Lazarett 276
behandelt wurde.
Vom 30.08. bis 19.09.1941 erhielt er Ernteurlaub und vom 28.11.1941 bis zum
13.12.1941 Heimaturlaub.
Am 17.03.1942 kommt Bachmann in die 7. Kompanie des Schützen-Regiments 33.
Nach erneuter Verwundung befindet er sich ab dem 01.06.1942 in der
Genesenden-Kompanie des Panzergrenadier-Ersatz-Bataillons 17.
Vom 04.07.1942 bis zum 09.07.1942 ist Bachmann im Reserve-Kriegslazarett VI in
Warschau in der Abteilung H.I., vom 11.07.1942 bis zum 20.08.1942 im
Reserve-Lazarett im Allgäu im Teillazarett Reichsbahnwaisenhorst. Nach
anschließendem Genesungsurlaub kommt er am 03.09.1942 in die
Genesenden-Kompanie des Panzergrenadier-Ersatz-Bataillons 12. Am 12.11.1942
kommt er dort in die Marschkompanie und wird am 29.11.1942 in die 4. Kompanie
des Panzergrenadier-Regiments 152 versetzt, wo er am 03.03.1943 erneut
verwundet und im Kriegslazarett 901 behandelt wird. Er kommt dann in die 1.
Kompanie des Sturm-Bataillons 393, erhält Erholungsurlaub und wird laut
Meldung vom 04.09.1943 in die Schnelle Abteilung 320 versetzt.
Vom 07.09.1943 bis zum 09.10.1943 im Kriegslazarett 920, wird er am 09.10.1943
der Feld-Genesenden-Kompanie 51 und später wieder der Schnellen Abteilung 320
zugeteilt.
Am 25.02.1944 in der 1. Genesenden-Kompanie des
Panzergrenadier-Ersatz-Bataillons 59 in Jena, erhält er erneut Erholungsurlaub
und kommt im August 1944 in die 1. Kompanie des Panzergrenadier-Regiments 7,
der 7. Panzerdivision. Diese erreichte am 27.01.1945 Dirschau, wo es zu
Kämpfen bei Lichtenau, Einlage, westlich des Nogat und an der Strasse
Elbing-Danzig, etwa 10 Kilometer westlich Elbing, kam. Weiterhin versuchte man
die Einschließung Elbings zu verhindern. Am 09./10.02.1945 unternahm die
Division einen Gegenstoß nach Norden auf das mittlerweile eingeschlossene
Elbing. Am 10./12.02. gelang es einem Teil der Besatzung nach Westen
auszubrechen. Bei den Kämpfen um Elbing zeichnete sich Bachmann durch
besondere Tapferkeit aus und wurde durch den Divisionskommandeur Dr. Mauß zum
Ritterkreuz eingereicht. Am 05.04.1945 erhielt Fritz Bachmann als
Obergefreiter der Reserve in der 1. Kompanie des Panzergrenadier-Regiments 7
das Ritterkreuz.
Am 23.03.1945 wird Bachmann im Kampfraum Elbing schwer verwundet und wird
während seiner Behandlung dem Panzergrenadier-Ersatz- und
Ausbildungs-Bataillon 15 in Kassel überstellt. Nach eigenen Angaben durchlief
Bachmann bis zu diesem Tage 48 Nahkampftage. Eine Überprüfung ist jedoch nicht
mehr möglich, da das Soldbuch nur noch unvollständig erhalten ist.
Fritz Bachmann verstarb am 27.12.2003 in Nördlingen.