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Ritterkreuzträger Wilhelm Bäder
Oberleutnant der Reserve, Grenadiere

Wilhelm Bäder wurde am 21.03.1922 in Stuttgart geboren und trat am 01.02.1940 der Wehrmacht bei, wo er zunächst zur leichten Artillerie-Ersatz-Abteilung (mot.) 77 gehörte.
Am 02.10.1940 kommt er zur 2. leichten Batterie der Abteilung bis er mit Meldung vom 25.04.1941 zum Artillerie-Regiment 90 kam. Mit diesem Regiment nimmt er im Rahmen der 10. Panzerdivision am Russlandfeldzug teil.
Im April 1942 wird das Regiment nach Frankreich verlegt wo es in das Panzer-Artillerie-Regiment 90 umgewandelt wird und schließlich im Dezember 1942 nach Tunis verlegt wird.
Bäder gehörte zu den wenigen die der Kapitulation in Afrika entkamen. So kam er am 07.04.1943 in die Marschkompanie des Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillons 109, wo er gleichzeitig zum Leutnant der Reserve befördert wurde.
Am 03.02.1944 erfolgte die Versetzung zum Grenadier-Regiment 958, der 363. Volks-Grenadier-Division, wo er zunächst Führer der 13. Kompanie wurde. Später wird er Chef der 8. Kompanie und am 12.02.1945 zum Oberleutnant der Reserve befördert. Er kam unter anderem an der Invasionsfront und bei Arnheim zum Einsatz.
Das Grenadier-Regiment 958 verteidigte am 23.02.1945 den Ruhr-Abschnitt beiderseits Jülich, wo der Feind in Richtung Bahnhof Jülich, sowie die Straßenüberführung nördlich davon, angriff. Teile des II. Bataillons, der 8. und 14. (Panzer-Zerstörungs-Kompanie) erhielten den Befehl zur Rundumverteidigung. Nach eigenem Artilleriefeuer auf eigenen Standpunkt gingen die Grenadiere in Richtung Häusergruppe südwestlich der Straße Königskamp - Jülich zum Gegenangriff über und konnten den Feind werfen. Nach neuerlichem Feuerschlag auf den eigenen Standpunkt warf Oberleutnant Bäder den Gegner aus den verloren gegangen Granatwerferstellungen der Kompanie. Durch diesen Angriff aus persönlichem Entschluss heraus bekam Bäder 2 einsatzbereite Werfer nebst Munition wieder in seine Hand. Dafür wurde Bäder zum Ritterkreuz eingereicht.
Bei den weiteren Kämpfen seines Regiments fiel Oberleutnant Bäder am 22.03.1945 in Hofen bei Ittenbach im Bergischen Kreis.
Am 14-.04.1945 erfolgte die posthume Verleihung des Ritterkreuzes an Oberleutnant der Reserve Wilhelm Bäder.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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