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Ritterkreuzträger Emil Bäuerle
Hauptmann der Reserve, Jägertruppe

20.09.1943 als Oberleutnant der Reserve und Führer der 8. Kompanie Jäger-Regiment 5608.10.194111.08.194101.08.194105.09.194320.04.1944

Emil Bäuerle wurde am 10.05.1917 in Neu-Ulm/Bayern geboren und absolvierte vom 04.04.1938 bis zum 25.10.1938 seine Arbeitsdienstpflicht in der RAD-Abteilung 1/301 in Grafing bei München.
Am 14.11.1938 trat er der 14. (PzAbw.) Kompanie des Infanterie-Regiments 56 in Ulm bei, wo er am 01.10.1939 zum Gefreiten, am 01.10.1940 zum Obergefreiten, am 01.11.1940 zum Unteroffizier, am 01.01.1941 zum Offiziers-Anwärter und am 01.07.1941 zum Feldwebel befördert bzw. ernannt wurde. Im Juni 1941 wurde er bereits Geschützführer in seiner Kompanie, unter dem damaligen Regimentskommandeur Oberstleutnant Helmut Thumm.
Am 29.11.1941 zum Leutnant der Reserve befördert, wird Bäuerle am 08.12.1941 Pak-Zugführer in der 16. Kompanie des Infanterie-Regiments 56 und wird im Sommer 1942 Ordonnanz-Offizier im Stab des nunmehrigen Jäger-Regiments 56.
Im Februar 1943 wechselt Bäuerle als Adjutant in das II. Bataillon und wird im Sommer des Jahres zunächst Führer und nach seiner Beförderung zum Oberleutnant der Reserve, am 31.08.1943, Chef der 8. Kompanie. Als Führer der Kompanie verdiente er sich bei den Kämpfen bei Penna, südlich von Staraja Russa, das Deutsche Kreuz in Gold und zeichnete sich dann wiederholt bei den Kämpfen um Kowel besonders aus. Bei den Kämpfen im März 1944 bei Zyrycze gelang ihm die Bildung eines Brückenkopfes jenseits eines 2km langen Überschwemmungsgebietes, wodurch der Entsatz der in Kowel eingeschlossenen eigenen Verbände begünstigt wurde. Bei diesen Kämpfen wird Bäuerle am 25.03.1944 durch ein Gewehr-Explosivgeschoss schwer verwundet und ins Lazarett nach Ulm a.d. Donau verlegt. Dort erhält er am 04.05.1944 das Ritterkreuz für seine Einsätze bei Kowel durch den Chefarzt des Lazaretts.
Nach Ausheilung seiner Verwundung, wird er am 30.05.1944 zum Jäger-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 56 nach Kolmar versetzt und dort am nächsten Tag zum Hauptmann der Reserve befördert.
Am 22.10.1944 kommt er zurück zur 5. Jägerdivision und nimmt aufgrund einer Kommandierung von November bis Dezember 1944 an einem Bataillonsführer-Lehrgang in Arys/Ostpreußen teil und übernimmt dann in Vertretung die Führung des I. Bataillons des Jäger-Regiments 56, bzw. des II. und III. Bataillons.
Am 11.03.1945 geriet er in Paulsdorf am Stettiner Haff in sowjetische Gefangenschaft, die ihn bis in ein Lager im Donezgebiet brachte. Seine Entlassung aus der Gefangenschaft erfolgte am 18.12.1948.

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