Ludwig Barth wurde am 04.02.1907 in Reihen im Kreis Sinsheim in
Baden-Württemberg geboren.
Am 28.05.1927 trat er der Reichswehr bei und schlug dort die Laufbahn des
Berufsunteroffiziers ein.
Laut Meldung vom 11.09.1939 gehörte Barth zur 14. (Panzer-Abwehr) Kompanie des
Infanterie-Regiments 195 und wechselte am 01.02.1940 in die 14. (Panzer-Abwehr)
Kompanie des Infanterie-Regiments 238.
Am 12.11.1941 in die 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 14 gewechselt, nimmt
Barth am 12.08.1942 an der Panzerschlacht bei Peski teil. Als Zugführer stand
Barth mit seinem Pakzug südwestlich von Machotino abwehrbereit in Stellung.
Barth liess die gegnerischen Panzer bis auf 300 Meter herankommen und eröffnete
dann das Feuer. Gegen Ende des Kampfes waren 14 Feindpanzer ausgeschaltet. Einen
davon erledigte der Stabsfeldwebel mit einer T-Mine.
Bis zum 18.08.1942 fielen bei Tissely weitere 19 Panzer dem Pakzug Barth zum
Opfer. Für diese Taten im Brückenkopf Rshew erhielt Ludwig Barth, als
Stabsfeldwebel und Zugführer, in der 14. (Panzer-Abwehr) Kompanie des
Infanterie-Regiments 14, der 78. Infanteriedivision, am 20.08.1942 das
Ritterkreuz.
Am 25.11.1942 erhält Ludwig Barth einen Aufklärungsauftrag bei Chlepen/Rshew,
von dem er nicht mehr zurückkehrt. Barth gilt seitdem als vermisst.