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Ritterkreuzträger Ludwig Barth
Stabsfeldwebel, Infanterie

10.10.194114.08.1941

Ludwig Barth wurde am 04.02.1907 in Reihen im Kreis Sinsheim in Baden-Württemberg geboren.
Am 28.05.1927 trat er der Reichswehr bei und schlug dort die Laufbahn des Berufsunteroffiziers ein.
Laut Meldung vom 11.09.1939 gehörte Barth zur 14. (Panzer-Abwehr) Kompanie des Infanterie-Regiments 195 und wechselte am 01.02.1940 in die 14. (Panzer-Abwehr) Kompanie des Infanterie-Regiments 238.
Am 12.11.1941 in die 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 14 gewechselt, nimmt Barth am 12.08.1942 an der Panzerschlacht bei Peski teil. Als Zugführer stand Barth mit seinem Pakzug südwestlich von Machotino abwehrbereit in Stellung. Barth liess die gegnerischen Panzer bis auf 300 Meter herankommen und eröffnete dann das Feuer. Gegen Ende des Kampfes waren 14 Feindpanzer ausgeschaltet. Einen davon erledigte der Stabsfeldwebel mit einer T-Mine.
Bis zum 18.08.1942 fielen bei Tissely weitere 19 Panzer dem Pakzug Barth zum Opfer. Für diese Taten im Brückenkopf Rshew erhielt Ludwig Barth, als Stabsfeldwebel und Zugführer, in der 14. (Panzer-Abwehr) Kompanie des Infanterie-Regiments 14, der 78. Infanteriedivision, am 20.08.1942 das Ritterkreuz.
Am 25.11.1942 erhält Ludwig Barth einen Aufklärungsauftrag bei Chlepen/Rshew, von dem er nicht mehr zurückkehrt. Barth gilt seitdem als vermisst.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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