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Ritterkreuzträger Hans Barthle
Oberleutnant der Reserve, Grenadiere

08.08.194012.06.1940

Hans Barthle wurde am 05.02.1914 in Waldstetten/Württemberg geboren und trat am 04.01.1937 seinen Dienst im Infanterie-Regiment 119 an, wo er laut Meldung vom 26.08.1939 in den Stab des II. Bataillons wechselte.
Mit diesem Bataillon  sichert er 1939/1940 zunächst den Westwall in der Saarpfalz, nimmt am Frankreich-Feldzug teil und ist auch beim Einmarsch in Russland beteiligt. Nachdem er am 20.04.1941 zum Leutnant der Reserve befördert wurde, kam Barthle mit Meldung vom 19.01.1943 in die Winter-Kompanie 25 und wird am 31.10.1943 zum Oberleutnant der Reserve befördert. Als solcher übernimmt er das Kommando über die 7. Kompanie des Grenadier-Regiments (mot.) 119 und wird am 30.12.1943 in das Grenadier-Ersatz-Bataillon 119 versetzt. Als Chef der 7. Kompanie beginnt auch für Barthle am 14.11.1943 die 3. Autobahnschlacht im Raum Orscha-Smolensk. Allein gegen den linken Abschnitt des Grenadier-Regiments (mot.) 119 und des rechten Flügels der 78. Sturmdivision griffen 5 Divisionen und eine Sturmbrigade des Gegners an. Der Einbruch erfolgte genau an der Nahtstelle. Ein sofort angesetzter Gegenangriff des II. Bataillons riegelte den Einbruch des Feindes ab und vernichtete den Gegner. In den nächsten Tagen verteidigten die Bataillone II. und III gemeinsam das Frontknie von Kirijewka. Auch nach Heranführung weiterer feindlicher Divisionen hielt die Front stand. Auch während der 4. Autobahnschlacht stand das II. Bataillon unter Major Nagengast im Zentrum des Widerstandes. Dafür wurde es am 19.11.1943 im Wehrmachtsbericht genannt. Bei diesen Kämpfen zeichnete sich Oberleutnant der Reserve Barthle durch besondere Tapferkeit aus und wurde am 19.12.1943 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.
Ab dem 20.08.1944 Chef der 4. Kompanie eines Panzer-Grenadier-Regiments, kommt Barthle am 20.11.1944 in das Panzer-Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 215, von wo aus er am 12.12.1944 in die Führer-Grenadier-Brigade "Grossdeutschland" versetzt wird.
Verwundet kommt er am 12.02.1945 in das SS-Lazarett Freienwalde, wo er das Kriegsende erlebt.
Hans Barthle verstarb am 27.04.1987 in Tettnang.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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