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Ritterkreuzträger Werner Graf von Bassewitz-Levetzow
Kapitän zur See, Grenadiere

23.07.1942 als Major der Reserve und Kommandeur I./IR 9405.07.194101.10.1939

Werner Henning-Friedrich Graf von Bassewitz-Levetzow wurde am 07.06.1894 in Bristow im Kreis Teterow in Mecklenburg geboren.
Am 02.08.1914 trat er freiwillig dem Kaiserlichen Heer bei und diente dort, zuletzt als Oberleutnant, im 1. Garde-Dragoner-Regiment "Königin Viktoria von Großbritannien und Irland".
Von 1930 bis 1934 fand er Verwendung im Grenzschutz, nahm ab 14.06.1935 an verschiedenen Reserve-Übungen als Reserve-Offizier teil und wurde am 20.09.1935 zum Hauptmann der Reserve befördert.
Am 31.03.1937 wird er mit Wirkung zum 01.04.1937 in das Infanterie-Regiment 96, bzw. am 01.11.1937 ins Infanterie-Regiment 94 versetzt.
Im Zuge der Allgemeinen Mobilmachung, übernimmt von Bassewitz-Levetzow am 28.08.1939 das Kommando über das I. Bataillon des Infanterie-Regiments 94, nachdem er zuvor die 11. Kompanie befehligte.
Nach Polen- und Westfeldzug wird er am 08.11.1940 zum Major der Reserve und am 11.09.1942 zum Oberstleutnant der Reserve befördert. Als solcher übernimmt er mit Wirkung vom 01.12.1942 das Kommando über das Grenadier-Regiment 96. Doch 5 Tage später wird dieser Befehl aufgehoben und von Bassewitz-Levetzow zunächst bis 08.02.1943 auf Urlaub geschickt.
Am 15.02.1943 übernimmt er dann den Befehl über das Grenadier-Regiment 96, wird am 09.06.1943 zum Oberst der Reserve befördert und kommt am 10.04.1944 in die Führer-Reserve des OKH. Dort erhält er Erholungsurlaub und stellt am 24.07.1944 eine Anfrage zur Übernahme des Kommandos über das  Grenadier-Regiments 96. So übernimmt er am 07.08.1944 erneut das Kommando über dieses Regiment. Als in der Nacht vom 13. auf den 14.08.1944 die 32. Infanterie-Division Modohn räumen musste und am 19.08. gegnerische Angriffe des Feindes bei Saliniecki, südlich Trusli und im Raum Berzini zurückschlug, zeichnete sich das Grenadiers-Regiment unter dem Kommando von Oberst von Bassewitz-Levetzow besonders aus. Am 21.08. griffen 6 Schützendivisionen die 32. Infanterie-Division an, am nächsten Tag waren es bereits 8 und am 28.08. kamen noch weitere 4 hinzu. Doch die Front hielt trotz der Übermacht und des Einsatzes von Schlachtfliegern. Von Bassewitz-Levetzow trug dazu bei die feindliche Angriffswucht abzuschlagen und war immer dort zu finden wo ein Durchbruch drohte. Mit Ende der Kämpfe war dem Gegner im Raum der 32. Infanterie-Division kein Durchbruch gelungen. Für seinen Einsatz erhielt Oberst der Reserve von Bassewitz-Levetzow am 17.09.1944 das Ritterkreuz aus den Händen des Kommandieren Generals des L. Armeekorps, General der Infanterie Wilhelm Wegener.
Am 28.09.1944 übernimmt er die Führung der 32. Infanterie-Division, bzw. am 24.12.1944 der 132. Infanterie-Division, um am 09.01.1944 erneut als Divisionsführer abgestellt zu werden.
Mit Wirkung vom 01.02.1945 wird er in die Führer-Reserve versetzt, unter gleichzeitiger Kommandierung zum 17. Divisionsführer-Lehrgang.
Am 10.04.1945 wird er, unter gleichzeitiger Ernennung zum Kapitän zur See, mit der Führung der 2. Marine-Infanterie-Division beauftragt und scheidet so aus dem Befehlsbereich des Oberbefehlshabers des Heeres aus, um so zum Befehlsbereich des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine zu gehören.
Werner Graf von Bassewitz-Levetzow verstarb am 20.08.1964 in Gestorf/Hannover.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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