Heinz Bauer wurde am 14.04.1914 in Frankfurt am Main geboren und trat am
18.01.1938 der 1. Kompanie des Infanterie-Regiments 81 bei.
Mit seiner Kompanie nimmt er an der Sicherung des Westwalls und am
Frankreich-Feldzug teil.
Am 22.06.1941 beginnt auch für Bauer der Einmarsch nach Russland, wo er mit
Meldung vom 16.12.1941 zum Unteroffizier der Reserve befördert wurde.
Am 15.12.1942 zum Leutnant der Reserve befördert, wechselt er später als
Adjutant zum Grenadier-Regiment 585, wo er am 29.02.1944 zum Oberleutnant der
Reserve befördert wird.
Das Regiment Bauers, hatte im Rahmen der 320. Infanterie-Division, die
schweren Abwehr- und Durchbruchskämpfe westlich Tscherkassy überstanden und
befand sich nun in Rückzugsgefechten über den Bug zwischen Dubossary und
Tiraspol. Im April 1944 meisterte Oberleutnant der Reserve Bauer bei Serpeni
eine kritische Situation durch selbstständiges Eingreifen und zeigte dabei
persönliche Tapferkeit, wofür er am 12.06.1944 mit dem Ritterkreuz, als
Oberleutnant der Reserve und Adjutant des Grenadier-Regiments 585,
ausgezeichnet wurde.
Bei den Kämpfen um den 22.08.1944 als vermisst gemeldet, geriet Bauer in
sowjetische Gefangenschaft, wo er am 02.11.1944 im Lager Jelabuga verstarb.