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Ritterkreuzträger Robert Bauer
Major, Infanterie

18.06.1943 als Hauptmann und Führer I./GR 66818.07.194221.06.194028.10.194202.11.1943

Robert Hans Hermann Bauer wurde am 27.03.1907 in Grambin/Pommern geboren und trat am 03.10.1927 als Polizeianwärter an die Polizeischule Treptow a.d. Rega bei, wurde am 28.09.1928 zur Schutzpolizei Schneidemühl, wo er am 01.10.1928 zum Polizei-Wachtmeister befördert wurde, und am 01.06.1934 zur Landespolizei Schneidemühl versetzt.
Am 01.10.1935 wird er als Unterfeldwebel in das Reichsheer übernommen und kommt dort in die 15. Kompanie des Infanterie-Regiments 25 in Arnswalde.
Am 06.10.1936 in die 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 94 nach Köslin versetzt, wird er dort am 01.01.1938 zum Feldwebel befördert.
Im Zuge der Mobilmachung wird Bauer am 26.08.1939 Zugführer in seiner Kompanie. Mit Abschluss der Kämpfe in Polen, wird er am 09.11.1939 Zugführer in der 7. Kompanie seines Regiments und wird am 06.02.1940 als Schützen-Zugführer in die 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 509 der 292. Infanterie-Division versetzt. Während eines Unfalls bei einer  Stossgruppenausbildung wird er am 19.04.1940 verletzt und wird während der Genesung am 23.04.1940 zum Leutnant der Reserve befördert. Wieder genesen nimmt er am Westfeldzug teil und wird am 15.11.1940 Zugführer in der 7. Kompanie seines Regiments. Allerdings gibt es auch Hinweise das er diesen Posten beim Infanterie-Regiment 571 antrat.
Am 13.12.1940 wird er Regiments-Pionier-Zugführer beim Infanterie-Regiment 571 und übernimmt während des Ostfeldzuges die Führung der Stabs-Kompanie. In jener Zeit wird er am 28.07.1941 zum Oberleutnant der Reserve und am 18.01.1942 zum Hauptmann der Reserve befördert.
Am 16.03.1942 wird er Chef der 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 668 der 370. Infanterie-Division, wo er am 03.09.1942 die Führung des II. Bataillons übernimmt und als solcher am 15.09.1942 verwundet wird.
Wieder geheilt übernimmt er am 29.09.1942 erneut die Führung dieses Bataillons und wird am 01.10.1942 in den aktiven Dienst der Wehrmacht übernommen.
Am 22.11.1942 zum Führer des I. Bataillons ernannt, wird er am 07.02.1943 verwundet und kommt am 18.05.1943 in das Grenadier-Ersatz-Bataillon 44 und von dort wieder in das Grenadier-Regiment 668, wo er am 20.02.1944 zum Major befördert wird.
Mit Wirkung zum 10.08.1944 wird er am 04.08.1944 in die Führer-Reserve versetzt und von dort mit Wirkung vom 26.10.1944 in die Führer-Reserve der Heeresgruppe Süd versetz, unter gleichzeitiger Kommandierung als Regimentsführer bei der Heeresgruppe Süd. Dort übernimmt er die Führung einer Regimentsgruppe durch eine Mob-Dienststelle beim Grenadier-Regiments 106, der 15. Infanterie-Division. Bauer kämpfte mit seiner Kampfgruppe im slowakischen Bergland im Verbund zahlreicher unterschiedlicher dt. und ungarischer Verbände. dabei zeichnete er sich besonders bei der Abwehr von Angriffen im Raum Malinec aus. Für seinen Einsatz wird er am 11.03.1945 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet, nachdem er am 23.01.1945 die Führung des Grenadier-Regiments 88 übernommen hatte.
Im April 1945 wurde seitens der 15. Infanterie-Division um eine Beförderung zum Oberstleutnant gebeten, wobei heute ein Nachweis über die Beförderung fehlt.
Am 01.05.1945 wird Bauer bei Prag verwundet und gerät so in Gefangenschaft, aus der er Anfang 1950 heimkehrt.
Robert Bauer verstarb am 18.04.1996 in Gelsenkirchen.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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