Albert Bausch wurde am 2.7.1904 in Orken bei
Grevenbroich geboren und trat am 21.12.1937 in die 4./Artillerieregiment 75
der 3. Panzerdivision in Eberswalde ein. Hier erhält er am 31.03.1938 die
Beförderung zum Leutnant der Reserve. Im Rahmen dieser Einheit nimmt er am
Polen und Frankreich-Feldzug teil.
Am 20.12.1940 in die Führerreserve des OKH unter gleichzeitiger Umschulung auf
Sturmgeschütze versetzt, kam Bausch zur VI./AR (mot.) 2 nach Jüterbog und nahm als
Angehöriger (seit 18.03.1941) der neu aufgestellten Sturmgeschützabteilung (StGeschAbt) 275 am
Russlandfeldzug (ab 22.6.1941) teil. Bereits am 20.01.1941 hatte er die
Beförderung zum Oberleutnant der Reserve erhalten.
Nachdem er als stellvertretender Führer (18.01.1943) der StGeschAbt 226 eingesetzt war und
am 28.09.1943 1943 einen Abteilungsführerlehrgang an der Sturmgeschützschule
in Burg absolviert hatte, erfolgte
mit Wirkung vom 1.10.1943 seine Ernennung zum Kommandeur der StGeschAbt 286.
Seit dem 15.12.1943 wurde die Abteilung im Abschnitt der 2.
Fallschirmjäger-Division eingesetzt, wobei es gleich beim ersten Einsatz am
16.12. zu schweren Gefechten mit dem Gegner kam. Dabei wurden 5 Panzer und 15
Pak zerstört. Auch am 17.12.konnten ähnliche Erfolge errungen werden. Am
18.12. stieß man zusammen mit den Fallschirmjägern auf die Höhe 163,7 vor.
Weitere Angriffserfolge erkämpfte man auch in den weiteren Tagen.
Seiner Abteilung gelang es im Dezember 1943 mehr als 70 russische Panzer, 21
Pak, sowie mehrere feindliche Maschinengewehrstellungen und Granatwerfer zu
vernichten.
Am 05.01.1944 gelang es Bausch 2 T-34 vor dem Regimentsgefechtsstand des
Fallschirmjäger-Regiments 2 abzuschießen. Weitere große Erfolge an diesem Tag,
dabei unter anderem die Säuberung der Rollbahn Nowgorodka-Kirowograd,
veranlassten die Einreichung Dr. Bausch`s zum Ritterkreuz. Dieses erhielt er
als Hauptmann der Reserve und Kommandeur der Sturmgeschütz-Abteilung 286, nach
seinen 29 Panzerabschüssen, am 10.02.1944.
Nach weiteren Einsätzen in Rumänien fällt der bewährte Offizier, am 15.05.1944
zum Major der Reserve befördert, bei den Kämpfen im Raum Piatra-Neamt (Karpaten)
an der Bistrita im Bezirk Moldau in Rumänien, am 29.08.1944.
Am 11.10.10944 wurde er nachträglich zum Eichenlaub eingereicht, was am
20.10.1944 weitergeleitet wurde und sich jedoch verlief.