Startseite - Kontakt - Forum - Gästebuch - Buchhinweis - Geschichte des EK - Impressum

__________________________
Die Biographien unterliegen dem Urheberrecht.
Jegliche Weiterverbreitung ohne Zustimmung des Autors ist untersagt

Ritterkreuzträger Richard Bausch
Major der Reserve, Grenadiere

05.11.1942 als Oberleutnant der Reserve und Chef 1. /GR 3625.06.194104.07.194031.08.194115.07.194301.11.194401.10.194211.08.1943

Richard Bausch wurde am 10.08.1910 in Niederwöllstadt/Oberhessen geboren und absolvierte vom 28.05.1935 bis zum 30.09.1936 seine aktive Dienstzeit beim Infanterie-Regiment 87. In der Folge nahm er an zwei Reserveübungen teil und wurde so am 17.08.1939 zum Leutnant der Reserve befördert.
Im Zuge der Mobilmachung kommt Bausch am 26.08.1939 als Zugführer in die 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 36 und nimmt so im mai 1940 am Frankreich-Feldzug teil. Kurz danach übernimmt er im September 1940 die Führung der 1. Kompanie des Regiments.
Nach Beginn des Feldzuges gegen Russland, wird Bausch am 01.11.1941 Chef dieser 1. Kompanie und am 31.12.1941 zum Oberleutnant der Reserve befördert.
Im November 1942 wechselt er als Ausbildungsoffizier zur 3. rumänischen Gebirgs-Division und wird dann, nach seiner Beförderung zum Hauptmann der Reserve am 31.03.1943, Adjutant des Grenadier-Regiments 36. Von April bis Mai 1943 nimmt Bausch an einem Bataillonsführer-Lehrgang in Antwerpen und Döberitz teil und übernimmt dann im Juni 1943 die Führung des I. Bataillons seines Regiments. Ab November 1943 bis Februar 1944 übernimmt er die Führung des II. Bataillons des Grenadier-Regiments 57. Während der Räumung des Brückenkopfes Nikopol erhielt dieses Regiment den Auftrag die Rückzugsstrasse zu erweitern, um so den Rückzug der Division zu sichern. Im Raum Marinskoje-Woronzowka erhielt Bausch am 08.02.1944 den Auftrag den Hauptstoß in den Feind zu führen und dabei die Ortschaft Michailowka zu nehmen. Während der rechte Nachbar schnell den Ortsrand ereichte, blieb die Kampfgruppe Bausch im Feldfeuer liegen, wobei schnell zwei Kompanieführer und der Bataillonsadjutant ausfielen. Da sprang Bausch an die Spitze seiner Grenadiere, ordnete die Kompanien und führte diese gegen die sowjetischen Stellungen, die genommen wurden. Der Feind erlitt dabei zahlreiche Verluste und liess sein Material zurück. Nachdem Bausch die Rollbahn erreichte, gruppierte er seine Kampfgruppe um und legte einen Hinterhalt für zurückgehende Gegner in Stärke von ca. 200 Mann. Der Gegner wurde vollständig vernichtet. Nachdem nun der rechte Nachbar zu Stocken begann, stellte sich Bausch erneut an die Spitze seiner Kompanien und führte die Angriffe der verschiedenen Gruppen, bis die Ortschaft Michailowka gegen Nachmittag genommen wurde. Bausch erhielt dafür am 09.06.1944 das Ritterkreuz und wurde im März 1944 zum Kommandeur des I. Bataillons seines Stamm-Regiments ernannt. Als solcher erkrankt er an Malaria und wird in das Reserve-Lazarett XXIII nach Wien XIX, ins dortige Teillazarett Schweizerhof/Semmering, verlegt und anschließend in die Führer-Reserve der Heeresgruppe Mitte versetzt. Dann zum Kommandeur des II. Bataillons des Grenadier-Regiments 130 ernannt, erhält er am 23.08.1944 die Beförderung zum Major der Reserve.
Am 05.11.1944 wird Bausch zur 9. Volks-Grenadier-Division versetzt und Kommandeur des I. Bataillons seines Grenadier-Regiments 36.
Laut Fernschreiben der Division vom 06.01.1945 wird er seit dem 04.01.1945 in den Ardennen vermisst, geriet aber in amerikanische Gefangenschaft. Dort kommt er bis März 1946 in die USA und dann nach Munsterlager. Die Entlassung erfolgte am 22.05.1946 in Bad Aibling.
Richard Bausch verstarb am 22.03.1974 in Frankfurt/Main.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:

                   

Free counter and web stats