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Ritterkreuzträger Rudolf Becker
Hauptmann, Panzer-Grenadiere

Deutsches Kreuz in Gold am 29.10.1943 als Leutnant und Führer 1./PzGrenRgt. 66Eisernes Kreuz I. Klasse am 08.03.1943Eisernes Kreuz II. Klasse am 20.01.1943Panzerkampfabzeichen am 26.06.1943Nahkampfspange in Gold am 15.02.1944Ehrenblattspange am 07.08.1943 als Leutnant und Zugführer 1./PzGrenRgt. 66Verwundetenabzeichen in Gold am 13.11.1943

Rudolf Becker wurde am 07.01.1923 in Königsborn bei Magdeburg geboren und trat am 25.10.1940 als Rekrut der 1. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons (mot.) 66 bei. Am 02.05.1941 zum Gruppenführer in der 3. Kompanie des Schützen-Regiments 66 avanciert, das noch bis 28.05.1941 als Lehr-Infanterie-Regiment (mot.) 66 in Rumänien zur Lehrtruppe gehörte, nimmt er ab dem 22.06.1941 am Krieg gegen die Sowjetunion teil. Dort wird er bereits am 09.07.1941 verwundet und wird ins Lazarett überführt. Becker wird dann nach seiner genesung stellvertretender Gruppenführer in der Genesenden-Kompanie des Schützen-Ersatz-Bataillons 66. Dort wird er dann am 07.12.1941 zum Gruppenführer und später Zugführer in der 1. Kompanie ernannt.
Nach der Teilnahme am 9. Offiziers-Anwärter-Lehrgang, ab dem 25.02.1942, wird Becker am 30.05.1942 zum Leutnant befördert und ab dem 01.06.1942 als Rekruten-Offizier und Zugführer in seinem Bataillon verwendet.
Nach der Versetzung in die Führer-Reserve der Heeresgruppe A, am 02.07.1942, wird er am 02.09.1942 zum Ordonnanz-Offizier beim Kommandant des Rückwärtigen Armeegebiets 531 und am 02.10.1942 zum Adjutanten der Feldkommandantur 679 ernannt.
Am 04.11.1942 wechselt er als Ordonnanz-Offizier zum I. Bataillon des Panzer-Grenadier-Regiments 66, wo er am 03.12.1942 zum Zugführer in der 3. Kompanie bestimmt wird. Ab dem 26.01.1943 Zugführer in der 1. Kompanie, übernimmt er ab dem 30.08.1943 zunächst die Führung und dann das Kommando über diese Kompanie und wird am 08.12.1943 zum Oberleutnant befördert. Als Chef dieser Kompanie wird er am 02.12.1943 zum Ritterkreuz eingereicht, was jedoch abgelehnt wurde.
Bei den Kämpfen zum Entsatz des Tscherkassy-Kessels bewies Becker erneut besondere Tapferkeit und wurde, nachdem er am 20.01.1944 verwundet wurde, am 23.02.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Am 27.08.1944 erhielt er im Führerhauptquartier die Goldene Nahkampfspange und kam dann wieder zurück zu seiner Kompanie, wo er am 13.10.1944 4 Kilometer nordwestlich Püspökladany/Ungarn im Kampf fiel. Tragischerweise lag bereits eine neue Versetzung mit Wirkung zum 25.10.1944 zur Ausbildungs-Lehr-Abteilung für Panzer-Grenadiere nach Weimar vor, die nun jedoch aufgehoben wurde. Posthum wird Rudolf Becker zum Hauptmann befördert.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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