Josef Beck wurde am 07.11.1914 in Sielenbach bei Aichach in Bayern geboren
und absolvierte vom 15.09.1936 bis zum 26.10.1938 seine aktive Dienstpflicht.
Am 29.08.1939 Wiedereinberufen gehörte er zunächst zur 1. Kompanie des
Infanterie-Ersatz-Bataillons 320 und befand sich dann, nach Meldung vom
19.03.1942 in der 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 320. Dort am 25.01.1944
zum Feldwebel befördert, nahm er an der Ardennenoffensive teil. Im Rahmen seiner
212. Volks-Grenadier-Division, war er am südlichsten Punkt der Offensive
eingesetzt. Nachdem die Division Echternach nahm, stiess sie dann auf die ersten
Teile der 10. US-Panzer-Division. In der Folge dieser Auseinandersetzung ging
Echternach wieder verloren, wobei die deutsche Division nur noch einige
Brückenköpfe über die Sauer halten konnte. Am 17.02.1945 konnte der
verlorengegangene Bunker 10/296 800 Meter südlich Minden, bei Menningen, im
Gegenangriff genommen werden. Bei den Kämpfen im Raum Minden zeichnete sich Beck
im besonderen aus und wurde dafür am 11.03.1945 mit dem Ritterkreuz
ausgezeichnet.
Weitere Informationen sind leider nicht vorhanden. Weiterhin ist fraglich ob
Beck einen Reservedienstgrad bekleidete oder nicht.
Josef Beck verstarb am 08.09.1998 in Gaimersheim.