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Ritterkreuzträger Franz Begemann
Oberleutnant der Reserve, Panzertruppe

Eisernes Kreuz I. Klasse am 17.07.1942Eisernes Kreuz II. Klasse am 25.09.1941

Franz Begemann wurde am 21.04.1919 in Bentrop, im Landkreis Hamm/Westfalen geboren und trat am 03.11.1937 dem Heer bei.
Viel ist über seine Zeit beim Heer nicht bekannt. So wird er am 20.04.1941 zum Leutnant der Reserve befördert und ist mit Meldung vom 20.11.1943 Führer der 1. Kompanie der Panzer-Abteilung 21. Im Rahmen der 20. Panzer-Division, wurde die Abteilung ab dem 19.11.1943 zur Verteidigung Gorodoks, südlich Newel, eingesetzt. Am 20.11. drang eine Stoßtruppe der Panzer-Abteilung 21 in die Südspitze des sogenannten "Munitionswald" ein, wo sich ein in Feindeshand geratenes großes dt. Munitionslager befand und hielt sich dort. Damit schuf die Gruppe die Vorraussetzungen für ein weiteres Vorgehen der beiden Grenadier-Regimenter am 21.11. Zusammen mit einer Kompanie der Anteilung, trat am 23.11.1943 das III. Bataillon des Grenadier-Regiments 7 zum Gegenangriff an. Die Ortschaft Schtscherbaki und zahlreiche Beute gelangten in dt. Hand. Außerdem erbeutete die Panzer-Abteilung 21, 12 fahrbereite T-34 Panzer.
Während der Eroberung der Höhe 196,6 am 28.11, sowie bei der Verteidigung der Höhe 197,4 schoss die Abteilung 7 Panzer ab und vernichtete 3 7,62-Pak, 7 mittlere Pak und weitere Waffen vielseitigster Art. Während dieser Kämpfe zeichnete sich Begemann durch persönliche Tapferkeit und Entschlusskraft aus, wofür er am 19.12.1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurde.
Am 17.02.1944 wird er unter Beförderung zum Oberleutnant der Reserve zum Chef der 1. Kompanie ernannt und am 10.05.1944 an die Panzertruppenschule I nach Krampnitz kommandiert. Wieder an der Front wird Begemann bei den Kämpfen bei Asseredok im Raum Bobruisk am 29.06.1944 als vermisst gemeldet. Die Kompanie Begemann war zuvor am 24.06. bei Tscherebomirka eingesetzt und eroberte am 25.06. die Ortschaften Sabolotje und Kowtschizy zurück. Danach erfolgte die Verlegung zum Kampf um Bobruisk.
Am 06.10.1944 ging noch ein Vorschlag zur posthumen Verleihung des Eichenlaubes beim Heerespersonalamt ein, der aber am 13.10.1944 zurückgestellt wurde.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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