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Ritterkreuzträger Hans Behnken
Oberstleutnant, Grenadiere

Eisernes Kreuz I. Klasse am 08.04.1942Eisernes Kreuz II. Klasse am 26.06.1940Infanterie-Sturmabzeichen in Silber am 23.04.1942Nahkampfspange in Bronze am 16.12.1943Medaille Winterschlacht im Osten am 20.07.1942Verwundetenabzeichen in Schwarz am 07.10.1942

Hans Martin Behnken wurde am 28.04.1910 in Farmsen bei Hamburg geboren und trat am 01.10.1929 der Landespolizei Hamburg bei, wo er in der Ordnungspolizei  zum Einsatz kam. Im jahre 1932 Teilnehmer an einem Offiziersanwärter-Lehrgang, übernimmt Behnken am 01.07.1934 den Posten eines Zugführers bei der 12. Hundertschaft in Hamburg.
Nach seiner Versetzung zum Halb-Regiment Rostock, am 01.07.1934, wird er mit Wirkung zum 01.08.1935 in das Rechtsverhältnis des Soldaten überführt und am 15.10.1935 in die Wehrmacht übernommen, wo er zunächst dem Infanterie-Regiment 27 zugeteilt wurde.
Nach der Versetzung ins Infanterie-Regiment 48, am 06.10.1936, wird er mit Wirkung zum 31.10.1938 aus dem aktiven Dienst entlassen.
Nach Ende des Polen-Feldzuges wird er am 24.10.1939 wieder einberufen und z.V. bei der 4. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 11 gestellt.
Am 10.12.1939 wird er Chef der 12. Kompanie des Infanterie-Regiments 161 und als solcher am 07.04.1941 zum Hauptmann z.V. befördert. Kurz vor Beginn des Feldzuges gegen Russland, übernimmt er am 20.06.1941 den Posten des Chefs der Stabs-Kompanie, bzw. am 01.01.1942 die Führung des II. Bataillons.
Am 14.04.1942 Führer und ab dem 10.08.1942 Kommandeur des I. Bataillons, wird er am 14.09.1942 verwundet und kehrt am 07.10.1942 wieder zur Truppe zurück.
Nachdem am 11.12.1942 das III. Bataillon des Grenadier-Regiments 415 an der Nordfront der Landbrücke Demjansk abgeschnitten wurde, musste sich das Bataillon im Stützpunkt "Schwebekopf" einigeln. Am Abend des 13.12.1942 gelang es dem Bataillon Behnken sowie dem unterstellten Regiments-Pionierzug die Lücke zum eingeschlossenen Bataillon zu schließen. So wurde die Verbindung zum rechten Divisionsflügel wieder hergestellt. Für diesen Einsatz erhielten Hauptmann z.V. Behnken und der Kommandeur des III. Bataillons/GR 415, Hauptmann Sievers, das Ritterkreuz. Behnken war damit nach Oberleutnant Mix, der zweite Soldat der 81. Infanterie-Division,. der diese hohe Tapferkeitsauszeichnung erhielt.
Behnken meldet sich am 25.12.1942 krank u d kehrte erst am 07.03.1943 zur Truppe zurück. Zwischenzeitlich war er am 25.01.1943 zum Major z.V. und am 24.02.1943 zum Major befördert worden.
Mit Wirkung zum 05.03.1944 wird Behnken dann zur 168. Infanterie-Division versetzt und dort mit der Führung des Grenadier-Regiments 417 beauftragt. Diese Verfügung erging am 14.04.1944, laut Meldung der Division vom 30.05.1944, übernahm Behnken die Führung erst am 20.04.1944.
Am 22.05.1944 wird Behnken zusammen mit dem Regimentsstab und der Stabs-Kompanie zum Karpaten-Regiment der Heeresgruppe Nordukraine abgestellt, wonach er am 01.07.1944 das Kommando über das Grenadier-Regiment 417 übernimmt. Zuvor kommt er jedoch am 26.06.1944 ins Reserve-Lazarett Krakau und wird daraufhin mit Wirkung vom 10.06.1944 in die Führer-Reserve versetzt.
Mit Wirkung zum 10.09.1944 Kommandeur des Grenadier-Regiments 1176, der 572. Volks-Grenadier-Division, bei Thorn, wird er dort am 20.09.1944 zum Oberstleutnant befördert. Am 29.09.1944 erging der Befehl, das Behnken mit Wirkung vom 10.09.1944 das Kommando über das Grenadier-Regiments 696 zu übernehmen hatte.
Im Zuge der Kämpfe bei und um Thorn, wird Behnken schwer verwundet ins Lazarett Thorn überstellt. Dort wählte Behnken am 05.10.1944 den Freitod durch Kopfschuss.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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