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Ritterkreuzträger Rudolf Behr
Major, Panzertruppe

Eisernes Kreuz I. Klasse am 17.06.1940Eisernes Kreuz II. Klasse am 28.05.1940

Rudolf Behr wurde am 31.12.1916 in Ebensfeld/Oberfranken geboren und legte am Humanistischen Gymnasium Bamberg sein Reifezeugnis ab.
Am 06.04.1936 trat er als Fahnenjunker dem Panzer-Regiment 4 bei, wo er laut Meldung vom 10.11.1938, als Leutnant (seit dem 01.01.1938), zur 5. Kompanie gehörte.
Mit seiner Kompanie nimmt er am Polen- sowie Frankreich-Feldzug teil und wird am 01.06.1940 zum Oberleutnant befördert. Als solcher wird er am 01.12.1940 Zugführer und später Kompaniechef in der III. Abteilung des Panzer-Regiments 201. Im Rahmen der 23. Panzer-Division an den schweren Kämpfen zwischen Kaukasus und Don im Winter 1942/43 beteiligt, tritt Behr am 14.01.1943 mit allen einsatzbereiten Panzern des Regiments gegen die Ostspitze des Kosinka-Sees an. Auf der Strasse bei Br. Lissizkich werden vier, mit Schützen besetze, LKW`s zusammengeschossen, ein 7,62-cm-Pak überrollt und ein Pkw zum Halten gebracht. In diesem befand sich ein hoher Ordonnanz-Offizier der gegnerischen 28. Armee. Dieser hatte einen Operationsbefehl der 28. Armee dabei.
Am 19.01.1943 tritt die Panzer-Abteilung Behr gegen 06.00 Uhr erneut an, nimmt Kassenowka, zerschlägt dort ein gesamtes Regiment, sowie ein Bataillon, nimmt 150 Gefangene und erbeutet mehrere Geschütze und zahlreiche Waffen. Aus der Gegend Wostotschnaja kommend, säubert die Abteilung die Ssolenaja-Schlucht, macht kehrt und stößt bei Perwomajski auf weitere feindliche Ansammlungen. Gegen 13.30 Uhr wird Manytschkaja erreicht, das südliche Manytsch-Ufer freigekämpft und die 302. Schützen-Division zerschlagen. Die nächsten zwei Tage hält Behr mit nur 10 Panzern den Gegner davon ab, den Manytsch zu überschreiten und so den weiter südlich stehenden eigenen Verbänden in die Flanke zu fallen. Selbstständig zerschlug Behr dabei die angreifenden Verbände fast gänzlich und verhinderte die Einnahme einer wichtigen Höhe. Für diesen Einsatz wird Behr am 25.01.1943 als Hauptmann und Kompaniechef in der III. Abteilung des Panzer-Regiments 201 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Kurze Zeit später übernahm er das Kommando über die I. Abteilung des Regiments und fällt als solcher am 23.07.1943 bei Krimskaja, im Gebiet Krasnodar, bei einem Gegenangriff im Raum Ssaur-Mogilskij durch einen Pakvolltreffer. Noch am gleichen Tag wird er mit Wirkung vom 01.07.1943 zum Major befördert.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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