Heinrich Behrends wurde am 16.06.1916 in Hakenstedt,
Kreis Magdeburg geboren.
Nach seinem Diensteintritt, am 01.10.1938, befand er sich nach Meldung vom
01.09.1939 in der 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 93 und nahm mit dieser
am Polen- und Frankreich-Feldzug teil.
Am 29.12.1942 gehörte er zur Marsch-Kompanie des
Panzer-Grenadier-Ersatz-Bataillons 66 und ab 10.02.1943 in der 4. Kompanie des
Panzer-Grenadier-Ausbildungs-Bataillons 66.
Mit Meldung vom 23.11.1944 gehörte Behrends der 6. Kompanie des
Panzer-Grenadier-Regiments 5 an. Das Regiment nahm vom 26.10.1944 bis zum
18.11.1944 an der 1. Kurlandschlacht teil, wobei das Panzer-Grenadier-Regiment
5 als Eingreifreserve bei Autz eingesetzt war. Das II. Bataillon stand an der
aus Westen kommenden nach Autz, das bereits vom Feind besetzt war, führenden
Strasse im Einsatz. Von Sturmgeschützen und leichter Flak unterstützt griffen
die 6. und 7-. Kompanie erfolgreich an und eroberten die 2. Stellung zurück.
Doch dann geriet das Bataillon in einen gegnerischen Panzerangriff, wobei die
6. Kompanie allein von 20 Panzern überrollt wurde. Gruppenführer Behrends
sammelte seine Männer und leistete erbitterten Widerstand und trug damit zum
Abwehrerfolg des Bataillons am, 29.10.1944 im wesentlichen Teil. Für diesen
Einsatz wurde Behrends am 24.12.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Heinrich Behrends überlebte den Krieg und verstarb am 10.05.2002 in seiner
Geburtsstadt Hakenstedt.