Ritterkreuzträger
Heinz-Georg Behrens
Leutnant der Reserve, Panzertruppe



Heinz-Georg Behrens wurde am 11.12.1921 in Bremen
geboren und trat am 01.12.1939 dem Nachrichtenzug der
Panzerabwehr-Ersatz-Abteilung 20 in Bremen bei.
Mit Meldung vom 08.02.1940 wechselt er von der Stabskompanie der
Ersatz-Abteilung zum Nachrichtenzug der Panzerabwehr-Abteilung 290 und nimmt
mit dieser am Westfeldzug teil.
Während des Ostfeldzuges in die Heimat versetzt, wird er mit Meldung vom
25.10.1942 von der Panzer-Ersatz-Abteilung 35 zur 1. Kompanie des
Panzer-Regiments 36 überwiesen, nachdem er am 30.05.1942 zum Leutnant der
Reserve befördert worden war.
Mit Meldung vom 14.11.1942 wechselte Behrens von seinem Regiment wieder zurück
zur Panzer-Ersatz-Abteilung 35, um mit Meldung vom 23.12.1942 wieder zur 1.
Kompanie des Panzer-Regiments 36 zurückzukehren. Dort später in die 4.
Kompanie versetzt, gehörte er mit Meldung vom 12.09.1943 zum Marsch-Bataillon
der Panzertruppe West 1 und wird mit Meldung vom 20.10.1943 vom
Panzer-Regiment 36 in die Stabskompanie der Panzer-Abteilung 5 versetzt. Dort
übernimmt er später die stellvertretende Führung der 3. Kompanie. Mit der
Kompanie zeichnete sich Behrens bei den Kämpfen der 267. Infanterie-Division,
südlich Mogilew, aus. Für diese Kämpfe wird er durch die 267.
Infanterie-Division zum Ritterkreuz vorgeschlagen. Der Vorschlag traf so am
05.03.1944 beim Heerespersonalamt ein und entschied eine Verleihung des
Ritterkreuzes an Behrens für den 12.03.1944.
Behrens wurde dann mit Meldung vom 25.03.1944 zur 2. Kompanie versetzt, wo er
noch am gleichen Tag bei Tschaussy verwundet wurde. Wieder genesen fällt
Heinz-Georg Behrens am 16.06.1944 bei Mogilew in Weißrussland.